Cannabis als Schmerztherapie bei Krebserkrankungen

Lange Zeit wurde Cannabis nur in Ausnahmefällen zur Behandlung chronischer Schmerzen und in Ausnahmefällen im Rahmen einer Chemotherapie zur Unterdrückung von Übelkeit und Erbrechen zugelassen. Die positiven Aspekte der Einnahme: eine allgemeine Stimmungsaufhellung und Steigerung des Appetits bei Krebspatienten wurde begleitend beobachtet.

Doch Cannabis auf Rezept? Im Januar 2017 hat der Deutsche Bundestag entschieden: Ab März diesen Jahres wurde die Behandlung für schwerkranke Menschen leichter – wenn auch nur unter besonderen Voraussetzungen.

Beschluss des Bundestags: Cannabis auf Rezept künftig erlaubt

Im Hyphertmerie-Centrum Hannover haben wir diese Entwicklung aufmerksam verfolgt. Wir sind eine der ersten Praxen in ganz Deutschland, die dieses Mittel in speziellen Einzelfällen erfolgreich eingesetzt haben. Unter anderem in Form des Cannabis-Extraktes Sativex oder des Cannabiswirkstoffs Dronabinol.

Die Arzneimittel werden bei spastischen Symptomen und Multipler Sklerose verschrieben, aber auch bei chronischen Schmerzen, Übelkeit und Appetitlosigkeit.

Cannabinoide können Krebszellen zerstören

Die medizinische Wirksamkeit wird in verschiedenen Studien seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts belegt. Im Hinblick auf eine erfolgreiche Krebstherapie gibt es bis heute nur wenige, aussagekräftige Studien. Diese aber lassen große Hoffnung bei Krebspatienten aufkommen: In verschiedenen Studien haben amerikanische Forscher gezeigt, dass Cannabinoide Krebszellen zerstören können.

Neueste Studien belegen, dass THC und auch andere Cannabinoide, wie CBD, das Krebswachstum von Brustkrebs, Hautkrebs, Lungenkrebs, Lymphome, Gebärmutterkrebs und Prostatakarzinom hemmen. In Kombination hemmen angeblich THC und CBD sogar Gliome-Tumore noch effizienter als separat.

Offenbar kann es bei Krebspatienten nicht nur die Schmerzen lindern, sondern auch direkt zur Heilung beitragen. In verschiedenen Studien haben Forscher gezeigt, dass Cannabinoide Krebszellen zerstören können.

Besonders wirksam bei Leber- und Brustkrebs

Das US-Gesundheitsministerium hat auf seiner Informationswebsite zu Krebserkrankungen offiziell bestätigt, dass sich der Konsum von Cannabis positiv auf die Heilung von Krebs auswirkt. Cannabinoide sollen sogar in der Lage sein, Tumorzellen abzutöten

Der Wirkstoff blockierte Blutgefäße, die die Tumorzellen zum Überleben benötigen und wirke stark entzündungshemmend.

Besonders hoffnungsvolle Ergebnisse hätten Studien bei Leber- und Brustkrebs gebracht.

Eine Verschreibung von Cannabis ist bisher nur in Ausnahmefällen erlaubt. Dies soll sich im Frühjahr 2018 ändern. Im Gesetzesentwurf der Bundesregierung heißt es: „Zur bestmöglichen Versorgung schwerkranker Menschen, denen nicht anders geholfen werden kann, sollen die Kosten für Cannabisarzneien künftig von ihrer Krankenkasse übernommen werden“. Eine Ausnahmeerlaubnis wäre dann nicht mehr nötig.

Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an einer Behandlung mit Cannabis haben. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Therapie für Sie heraus!