Neue Hightech-Medikamente

Teuer für die Gesellschaft, maximal gewinnbringend für die Hersteller

„Neue Waffen gegen den Krebs“  … „Wundermittel …“ „Hoffnungsträger ….“ Seit Ende des Jahres 2017 drängen in rascher Folge neue Krebs-Medikamente auf den deutschen Markt, begeistert betitelt und gefeiert von der interessierten Öffentlichkeit. Sie heißen unterschiedlich, stammen aus unterschiedlichen Laboren, zwei Merkmale haben sie gemeinsam: es sind Medikamente aus der Immuntherapie. Und: sie sind exorbitant teuer.

Immuntherapeutische Arzneimittel stellen eine innovative Generation von Krebsmedikamenten dar. Sie können das körpereigene Immunsystem reaktivieren und dadurch wieder in die Lage versetzen, gegen den Krebs vorzugehen und ihn zu zerstören. Bisherige Krebstherapien, wie beispielweise die Chemotherapie, greifen vor allem die Krebszellen direkt an. Das Ziel der Immuntherapie ist es, das körpereigene Immunsystem im Kampf gegen den Krebs zu stärken.

Neu sind diese Erkenntnisse nicht. Der Chirurg William Coley hat schon 1890 bewiesen, dass unser körpereigenes Regulations- und Abwehrsystem Krebszellen zerstören kann. Auf ihn gehen unsere heutigen Behandlungen der Fiebertherapie, die das Immunsystem der Krebspatienten aktiviert, zurück.

Die Grundlagen und Erkenntnisse der Immuntherapie hat sich die Hersteller der neuen Hightech-Medikamente zunutze gemacht. Diese werden biochemisch hergestellt und sprengen das bisher existierende Preisgefüge. Eine Dosis Wunderwaffe für 500 Euro. 40 Ampullen einer Hightech-Medizin können locker eine Millionen Euro kosten. Behandlungen, die vierzig Mal so teuer sind, wie die Behandlung mit Chemotherapie werden zur Normalität.

Doch: In welchem Verhältnis steht die Wirksamkeit die neuen „Wunderwaffen“ zu ihrem Preis. Und natürlich müssen wir uns auf fragen: auch: wer verdient daran?

Seit Jahren kommen in der Onkologie die meisten Arzneimittel neu auf den Markt, hier es wird das meiste Geld verdient. Und daran wird sich auf lange Sicht nichts ändern: Die Pharmaindustrie wird in der Onkologie weiterhin die höchsten Umsätze erzielen. Experten schätzen dem Umsatz für das Jahr 2018 auf 120 Milliarden US-Dollar.

Aber was bringen die neuen Medikamente? Und vor allem: wem?

Prof. Vinay Prasad von der Oregon Health & Sciences University publizierte im Oktober 2017 eine Studie im renommierten British Journal of Medicine. Untersucht wurden neue molekulargenetisch hergestellte Wirkstoffe, die zur Kategorie der molekularen Antikörper, Angiogenese-Hemmer oder Checkpoint-Inhibitoren zählen. Die Forscher bewerteten 48 Krebsmedikamente, die von 2010 bis 2013 für 68 Indikationen zugelassen worden sind. Lediglich bei sieben Medikamenten, also weniger als 10 Prozent der Indikationen, gab es Hinweise auf eine Verbesserung der Lebensqualität.

Doch niemand spricht gerne über die starken Nebenwirkungen der gentechnisch erforschten Neuen Wunderwaffen. Und niemand spricht gern über die finanziellen Nebenwirkungen für das Gesundheitssystem. Niemand traut sich zu sagen: Dieses Medikament ist zu teuer. Denn was kann zu teuer sein, um ein Menschenleben zu retten und sei es auch nur um wenige Wochen?

Den neuen Hightech-Medikamente, an denen die Pharmaindustrie weltweit unglaubliche Gewinne einfahren wird, stehen altbekannte, erforschte und erfolgreiche Therapien gegenüber. Zum Beispiel: Methadon. Seit 70 Jahren als Schmerzmittel zugelassen. Ausreichend erforscht und preiswert.  Anderes Beispiel: die Fiebertherapie. Oder: Cannabis als Schmerztherapie bei Krebspatienten.

Nebenwirkung komplementärer Therapien: kein Gewinn

Die Nebenwirkung dieser Therapieformen: sie erzielen keine Gewinne. Es lohnt sich für kein Unternehmen, Geld in ein Präparat zu investieren, auf das sie kein Patent mehr haben. Oder das preiswert zu produzieren ist. Und das trotz der erwiesenen Verträglichkeit, trotz der Erfolge in der Krebstherapie, trotz der Hoffnung für die Schwerkranken.

Das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) stellte im Deutschen Ärzteblatt vom 9. März 2018 fest: Fast 90 Prozent der klinischen Phase-III-Studien werden von kommerziellen Sponsoren finanziert. 2017 wurden lediglich 33 von 256 Studien in Deutschland aus unabhängigen Quellen bezahlt.

Bioidentische Hormone bei Krebserkrankungen

Bestimmte bioidentische Hormone,  zum Beispiel Östriol oder Progesteron, können vor Krebs schützen und bei Krebserkrankungen eingesetzt werden.

Was aber sind bioidentische Hormone?

Naturidentische Hormone entstehen – ebenso wie synthetische Hormone – im Labor. Dennoch wirken sie wie die natürlichen im Körper vorkommenden Hormone.

Ursprung der bioidentischen Hormone ist – genau wie bei vielen synthetischen Hormonen – das „Diosgenin“, das aus der mexikanischen wilden Yamswurzel oder Soja gewonnen wird. Es ist eine Vorstufe der labortechnisch hergestellten Hormone, indem durch Veränderung einer chemischen OH-Gruppe Steroidhormone hergestellt werden: Pregnenolon, Progesteron, Testosteron, Cortisol, DHEA, 17ß-Estradiol (systemisch wirksam) und 17a-Estradiol.

Naturidentisch bedeutet, dass das Hormon in genau der molekularen Struktur hergestellt wird, in welcher es auch vom menschlichen Organismus produziert wird. Naturidentische Hormone haben also eine identische Strukturformel wie körpereigene Hormone.

In der Krebstherapie gezielt eingesetzt können naturidentische Hormone die wuchernden Krebszellen stoppen.

Eine Hormonsubstitution wird bei den unterschiedlichsten Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt:

  • Menopause-bedingter Verlust von Östrogen und Progesteron
  • Multiple Sklerose
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Kinderwunschbehandlung
  • Burn-out
  • Fibromyalgie
  • Multiple Sklerose
  • Depression
  • Panikattacken
  • Gelenkbeschwerden
  • …und immer erfolgreicher bei Krebserkrankungen.

Neueste Erkenntnisse zeigen, dass immer bestimmte Krebserkrankungen durch hormonelle Ungleichgewichte getriggert oder sogar verursacht werden. Das hormonelle Ungleichgewichte,  beispielsweise eine Östrogendominanz oder ein Progesteronmangel, muss deshalb bei einem Krebsgeschehen ausgeglichen werden.

Besonders erfolgreich wurden bioidentische Hormone bei Brustkrebs-Patientinnen eingesetzt.

Speziell bei hormonabhängigem Brustkrebs: mit gezielter Therapie können so die wuchernden Zellen gestoppt werden, wenn (beispielsweise) Hormone wie Östrogen blockiert werden. Studien der der Universität Cambridge haben in Tier- und Zellkulturexperimenten herausgefunden, dass der therapeutische Erfolg dieser Hormonblockade noch verbessert wird. In diesem Fall durch Menstruations- und Schwangerschaftshormons Progesteron.

Progesteron stoppt das unkontrollierte Wuchern der Krebszellen – und entwickelt sie stattdessen weiter in weniger gefährliche Zellen. Durch die Gabe von Hormonen bindet der Progesteronrezeptor an den Östrogenrezeptor und zwingt ihn krebsunterdrückende Gengruppen einzuschalten. Wandert der Östrogenrezeptor von der Zellmembran jedoch allein ins Innere der Zelle, dann werden krebsfördernde Gruppen von Genen eingeschaltet.

Bei welcher Gruppe von Patienten wirkt die Gabe von bioidentischen Hormonen?

Dies muss in einer sorgfältigen Diagnostik  abgeklärt werden.  Ein Ausgleich der Hormonmangelzustände ist nur möglich, wenn alle fehlenden Hormone in der entsprechenden und angemessenen Dosis gleichzeitig ersetzt werden.

Folgende Aussagen können wir aber nach langjähriger Erfahrung tätigen:

  • Die Behandlung mit bioidentischen Hormonen ist eine sinnvolle (ergänzende) Therapiestrategie.
  • Das bioidentische Hormon Östriol (E3) hat eine onko-protektive Wirkung bei Brustkrebs.
  • Progesteron wurde bei Brust-, Pankreas- und Dickdarm-Krebs erfolgreich eingesetzt
  • Durch die Einnahme bioidentischer Hormone wird die Immunität gestärkt und gleichzeitig werden Krebszellen eliminiert
  • Das Hormon Melatonin kann den Östrogenbedarf des Körpers deutlich reduzieren.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie denken, dass eine Therapie (auch begleitend) für Sie in Frage kommen könnte. Wir sind gerne für Sie da!

Cannabis als Schmerztherapie bei Krebserkrankungen

Lange Zeit wurde Cannabis nur in Ausnahmefällen zur Behandlung chronischer Schmerzen und in Ausnahmefällen im Rahmen einer Chemotherapie zur Unterdrückung von Übelkeit und Erbrechen zugelassen. Die positiven Aspekte der Einnahme: eine allgemeine Stimmungsaufhellung und Steigerung des Appetits bei Krebspatienten wurde begleitend beobachtet.

Doch Cannabis auf Rezept? Im Januar 2017 hat der Deutsche Bundestag entschieden: Ab März diesen Jahres wurde die Behandlung für schwerkranke Menschen leichter – wenn auch nur unter besonderen Voraussetzungen.

Beschluss des Bundestags: Cannabis auf Rezept künftig erlaubt

Im Hyphertmerie-Centrum Hannover haben wir diese Entwicklung aufmerksam verfolgt. Wir sind eine der ersten Praxen in ganz Deutschland, die dieses Mittel in speziellen Einzelfällen erfolgreich eingesetzt haben. Unter anderem in Form des Cannabis-Extraktes Sativex oder des Cannabiswirkstoffs Dronabinol.

Die Arzneimittel werden bei spastischen Symptomen und Multipler Sklerose verschrieben, aber auch bei chronischen Schmerzen, Übelkeit und Appetitlosigkeit.

Cannabinoide können Krebszellen zerstören

Die medizinische Wirksamkeit wird in verschiedenen Studien seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts belegt. Im Hinblick auf eine erfolgreiche Krebstherapie gibt es bis heute nur wenige, aussagekräftige Studien. Diese aber lassen große Hoffnung bei Krebspatienten aufkommen: In verschiedenen Studien haben amerikanische Forscher gezeigt, dass Cannabinoide Krebszellen zerstören können.

Neueste Studien belegen, dass THC und auch andere Cannabinoide, wie CBD, das Krebswachstum von Brustkrebs, Hautkrebs, Lungenkrebs, Lymphome, Gebärmutterkrebs und Prostatakarzinom hemmen. In Kombination hemmen angeblich THC und CBD sogar Gliome-Tumore noch effizienter als separat.

Offenbar kann es bei Krebspatienten nicht nur die Schmerzen lindern, sondern auch direkt zur Heilung beitragen. In verschiedenen Studien haben Forscher gezeigt, dass Cannabinoide Krebszellen zerstören können.

Besonders wirksam bei Leber- und Brustkrebs

Das US-Gesundheitsministerium hat auf seiner Informationswebsite zu Krebserkrankungen offiziell bestätigt, dass sich der Konsum von Cannabis positiv auf die Heilung von Krebs auswirkt. Cannabinoide sollen sogar in der Lage sein, Tumorzellen abzutöten

Der Wirkstoff blockierte Blutgefäße, die die Tumorzellen zum Überleben benötigen und wirke stark entzündungshemmend.

Besonders hoffnungsvolle Ergebnisse hätten Studien bei Leber- und Brustkrebs gebracht.

Eine Verschreibung von Cannabis ist bisher nur in Ausnahmefällen erlaubt. Dies soll sich im Frühjahr 2018 ändern. Im Gesetzesentwurf der Bundesregierung heißt es: „Zur bestmöglichen Versorgung schwerkranker Menschen, denen nicht anders geholfen werden kann, sollen die Kosten für Cannabisarzneien künftig von ihrer Krankenkasse übernommen werden“. Eine Ausnahmeerlaubnis wäre dann nicht mehr nötig.

Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an einer Behandlung mit Cannabis haben. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Therapie für Sie heraus!

 

Methadon-Therapie bei Krebspatienten

Für manche Krebspatienten ist das Schmerzmittel D,L-Methadon ein großer Hoffnungsschimmer

Das Schmerzmittel D,L-Methadon wird seit den 70er-Jahren als Drogenersatz für Heroin verwendet. Wie kann Methadon für manche unheilbar erkrankten Krebspatienten ein Hoffnungsschimmer sein? Das Wichtigste zuerst: Methadon kann Krebszellen töten. Und: die Einnahme hat nahezu keine Nebenwirkungen.

Im Hyperthermie Zentrum Hannover bieten wir bereits seit einiger Zeit in speziellen Fällen und in enger Absprache mit den Patienten eine Methadon-Therapie – auch ergänzend zur Chemotherapie – erfolgreich an.

2007 entdeckte Dr. Claudia Friesen vom Universitätsklinikum Ulm per Zufall, dass das Schmerzmittel Methadon die Wirkung einer Chemotherapie verstärken kann. Nach ihren Erkenntnissen erleichtert das Opioid die Aufnahme des Zellgifts (Chemotherapie) in den Tumorzellen und der Abtransport wird gehemmt. In der Folge sprechen selbst resistent gewordene Tumore wieder auf Zytostatika an. Die Chemikerin am Institut für Rechtsmedizin der Uniklinik Ulm beobachtete schon 2008 im Labor, dass Krebszellen in kürzester Zeit sterben, wenn sie zur Chemotherapie Methadon hinzufügte. Im Tierversuch zeigte sich dasselbe Ergebnis.

Krebszellen sind schwer zu zerstören. Oft prallen körpereigene Abwehrstoffe und Medikamente der Chemotherapie einfach an ihnen ab. Methadon jedoch besetzt spezielle Opioidrezeptoren auf den Krebszellen und macht die Zellwände durchlässiger. Dadurch können chemotherapeutische Gifte die bösartigen Zellen besser bekämpfen – der Tumor schrumpft. Methadon aktiviert Signalwege, die den natürlichen Zelltod auslösen und damit die Tumorzelle zum Absterben bringen. Über die speziellen Opioidrezeptoren kann Methadon die bereits resistenten Tumorzellen wieder für die Chemotherapie empfindlich machen.

Viele Ärzte zögern, Methadon als Therapie gegen Krebs einzusetzen. Der Hintergrund sind fehlende Studien, speziell hinsichtlich der Nebenwirkungen. In der Studie eines Berliner Neurologen mit 27 Hirntumor-Erkrankten zeigten sich jedoch als schlimmste Nebenwirkungen Übelkeit, Hitzegefühle und Verstopfung.

Bei der Therapie mit  D,L-Methadon an schwerst erkrankten Patienten zeigte sich: selbst große Tumore im Hirn, die auf keine Therapie mehr ansprachen, wurden kleiner – oder verschwanden sogar in Einzelfällen. Bei anderen Patienten verschwanden die  Metastasen in der Leber.

Methadon kann also bei den unterschiedlichsten Krebsarten in Einzelfällen die Wirkung der Chemotherapie drastisch erhöhen. Im Gegensatz zur Drogentherapie wird Methadon in sehr geringen Dosierungen gegeben.

Obwohl Methadon vielversprechend in der Krebsbehandlung ist, findet die Erforschung seines Einsatzes auf diesem Gebiet nicht die nötige Unterstützung. Kein Pharmakonzern scheint sich für Methadon in der Krebstherapie zu interessieren. Die Gründe liegen auf der Hand:   es nicht mehr patentfähig und darum extrem billig ist. Ein Tag Therapie kostet nur wenige Cent.

D,L-Methadon ist ein vollsynthetisch hergestelltes Opioid. Es ist ein Gemisch von zwei spiegelbildlichen Molekülen: dem D-Methadon und L-Methadon. Das L-Methadon (Levomethadon) hat eine starke schmerzlindernde Wirkung. Das rechtsdrehende D-Methadon ist der stärkste bekannte Hustenblocker. Es wirkt stark gegen Nervenschmerzen.

Methadon als Wirkverstärker der schulmedizinischen Chemotherapien

Im Hyperthermie Zentrum Hannover verbessern wir den Behandlungserfolg in palliativen, fortgeschrittenen Krankheitssituationen durch die gezielte Kombination von Methadon und Chemotherapie. Dies betrifft vor allem Patienten mit Metastasen oder Rezidiven. Wir konnten einen Rückgang verschiedenen bösartiger Tumore beobachten und nicht zuletzt durch die Verschreibung von D,L-Methadon die Lebensqualität verbessern und verlängern. Positive Begleiterscheinung: Die Patienten brauchen weniger Schmerzmittel und fühlen sich weniger müde.

Die ergänzende Behandlung mit Methadon empfehlen wir bei  vielen fortgeschrittenen Krebsarten, wie Bauchspeicheldrüsenkrebs, Brust-, Eierstock-, Darm-, Magen-, Lungen- Blasen- und Prostatakrebs und bei Hirntumoren (Glioblastome), Leukämien und Melanomen.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Fragen, Anfragen oder Terminwünschen zur Therapie mit D,L-Methadon.

 

Mit Darmsanierung gegen den Krebs

Der Darm ist das Zentrum der Gesundheit. Er gilt als größtes menschliches Immunorgan. 80 Prozent des Immunsystems sind im Darm angesiedelt. Ein gesunder Darm bedeutet Vitalität, Leistungsfähigkeit, Kraft. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch: je schwächer der Darm ist, desto schwächer ist das Immunsystem. Und umso schwerer fällt es dem Körper, sich gegen Krankheiten zu schützen und Erreger zu bekämpfen. Der Darmflora werden schützende, stoffwechselanregende, nährende und immunologische Funktionen zugeschrieben.

Langfristige  Medikamenteneinnahme, Mangelernährung, Stress oder Krebserkrankungen schädigen Darmschleimhaut und Darmflora. Dagegen kann ein gesunder Darm helfen, eine Krebserkrankung (und andere Autoimmunerkrankungen) zu bekämpfen.

 

Ein kranker Darm macht müde und dick

Der menschliche Darm ist im gesunden Zustand mit verschiedenen nützlichen Darmbakterien besiedelt. Störungen der Darmflora treten auf, wenn im Darm zu wenig nützliche Bakterien, dafür schädliche Bakterien oder Pilze vorhanden sind. Es kommt zu Infektanfälligkeit oder zur Bildung von Fuselalkohlen. Dies schädigt Leber und Pankreas (Bauchspeicheldrüse), ruft Kopfschmerzen, Müdigkeit, Hautausschläge hervor. Manche Stunden gehen sogar noch weiter und schreiben dem Darm neben der Entstehung von Allergien auch die Erkrankung an Parkinson, Arteriosklerose, Depression, Angststörung, Alzheimer und Autismus zu.

Unter einer Darmsanierung versteht man den Wiederaufbau einer gesunden Darmflora, in der alle Bakterien in einem Gleichgewicht vorhanden sind. Ein solches Verfahren ist spätestens bei auftretenden Beschwerden anzuraten.


Der Weg zum gesunden Darm: eine Darmsanierung

Die Darmsanierung ist eine Form der Immuntherapie, die das Immunsystem nachhaltig stärken kann. Es gibt verschiedene Methoden der Darmsanierung. Im Hyperthermie-Zentrum Hannover erstellen wir anhand einer genauen Untersuchung einen jeweils individuellen Sanierungsplan für den Patienten.

Als erste Phase für ein gesundes Entschlacken ist die „Basenkur“ – also das gezielte Ausschwemmen der Säureschlacken, am besten nach einer vorherigen Umstellung der Ernährung auf eine Basische Ernährung.

Als zweite Phase kann eine zusätzliche Darmsäuberung und -sanierung nötig sein, denn bei jeder Entschlackungsmethode, werden die Schadstoffe zwar gesammelt, aber nicht richtig ausgeschieden. Deshalb müssen nach der Erhöhung der Mineralstoff-Zufuhr die Schlacken gelöst und ausgeschwemmt werden.

Im Hyperthermie-Zentrum Hannover konnten wir große Erfolge mit der so genannten Mikrobiologischen Therapie erzielen, diese hat sich im Rahmen von der Behandlung unterschiedlichster (Krebs)-Erkrankungen als überaus erfolgreich erwiesen.

Bei der Mikrobiologischen Therapie werden sauerstoffhaltige Präparate, Milchzucker, Bitterstoffe und spezielle Bakterien verabreicht, die das Darmmilieu stabilisieren sollen. Auf Lebensmittel, die industriell verarbeitet wurden, sowie auf Zucker und Fleisch sollte für einen längeren Zeitraum verzichtet werden.

Entsteht der Krebs im Darm?

Ob der Zustand der Darmschleimhaut direkt für die Entstehung von Krebs verantwortlich sein kann, ist nicht beweisen. Allerdings weist viel darauf hin. Speziell Krebsarten, die andere Organen des Körper betreffen, könnten in einer durchlässigen Darmschleimhaut ihren Ursprung genommen haben. Ein gesunder und einwandfrei funktionsfähiger Darm verhindert, dass krebsauslösende Substanzen in den Körper eindringen. Ist die Wand des Darm bereits so geschädigt, dass Nahrungsbestandteile durch die Wand treten können, kommen diese mit Immunzellen in Kontakt kommen und lösen Krankheiten oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten aus.

Dazu kommt: Ist die Darmschleimhaut durchlässig, kann der Körper nicht ausreichend Nährstoffe bekommen. Er beginnt sich an anderer Stelle sein „Futter“ zu holen: er muss seine eignen Depots plündern. Er holt sich die Mineralien aus den Zähnen, Knochen, dem Haarboden, den Blutgefässen oder aus den Organen holt er sich seine Mineralien. Dies führt langfristig zu massiven Schäden. Zur gleichen Zeit legt der Körper Fettreserven an um die Organe vor gefährlichen Säuren zu schützen. Ein kranker Darm macht also nicht nur krank, sondern führt auch zu Übergewicht.

Die Darmsanierung beginnt mit der Ausschaltung aller Stoffe, die die Darmflora schädigen. Das sind Schwermetalle, Zucker, zu viel Tiereiweiß. Voraussetzung für einen langfristigen Erfolg: Es sollte eine Diät eingehalten werden, bei der alle Lebensmittel, die die Darmflora schädigen, vorübergehend vermieden werden.

Diese Ernährung verzichtet auf:

Einfachzucker, Süßstoffe, Individuell getestete unverträgliche Nahrungsmittel, Milch, Weizen und deren Weizenprodukte, industriell zubereitete Lebensmittel wie beispielsweise Fertiggerichte.

Prinzipiell sollte nach einer erfolgreicher Darmsanierung eine gesunde Ernährung beibehalten werden, die die Darmflora nicht belastet. Weggelassen werden sollten zudem langfristig Lebensmittel, denen eine Unverträglichkeit nachgewiesen wurde. Denn Lebensmittelallergien können ebenfalls dazu führen, dass die Darmflora geschädigt wird.

Eine Behandlung dieser Allergien – durch Bioresonanztherapie – ist somit ebenfalls empfehlenswert. Im Hyperthermie-Zentrum Hannover bauen wir die Darmflora nach einer erfolgreichen Sanierung  durch die Die Optimierung des Darmmilieus und die gezielte Unterstützung der der Darmflora durch die Einnahme von Darmbakterien Schritt für Schritt wieder auf.

Häufig zeigt sich eine Besserung von Verdauungs- und Darmbeschwerden, Allergien wie Heuschnupfen und Asthma oder einer deutliche nachlassende Müdigkeit bereits während der Behandlung zur Darmsanierung.

 

Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an einer individuell geplanten und begleiteten Darmsanierung an.

 

Mit Hyperthermie Borreliose heilen

Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Nerven-, Muskel- und Gelenkschmerzen oder neurologische Einschränkungen. Das sind nur einige Folgen der so genannten Borreliose, einer gefährlichen Infektionskrankheit – übertragen durch Zecken. Zecken gehören zur Gruppe der Milben. Sie halten sich in Büschen und im hohen Gras auf, befallen Tiere, Vögel und Menschen. Nicht jeder Biss einer Zecke zieht automatisch eine Infektion mit Borreliose nach sich. Etwa ein Prozent der Biss-Opfer infiziert sich mit Borreliose.

Als Borreliose bezeichnet man die bakterielle Infektion des Körpers durch das zu den Spyrochäten gehörenden Bakterium Borrelia burgdorferi und dem sich daraus entwickelnden Krankheitsbildern. Die Borreliose  wurde in den 1970er Jahren im Ort Lyme im US-Bundesstaat Connecticut erstmals beobachtet. Nachdem Borrelien sich im Körper über den Blutkreislauf verteilen können, können alle Körperteile bzw. Organe befallen werden.

Nicht alle Zecken tragen das gefährliche Bakterium sich. Und es führt auch nicht jeder Stich zur Infektion. Diese droht, wenn die Zecke über Stunden unentdeckt bleibt und sich mit Blut vollsauen kann.

 

Klimawandel begünstigt Ausbreitung der Zecken

Vier Prozent der Patienten zeigen nach dem Stich (individuelle) Borreliose-Symptome. Wird die Infektion im Anfangsstadium behandelt, zeigen schulmedizinische Therapieformen gute Erfolge. Behandelt wird mit Antibiotikum wenn bei Gelenkschwellungen oder der typischen roten Hautveränderung (Wanderröte) Verdacht auf Borreliose besteht.

Wird eine Erkrankung nicht in diesem frühen Stadium behandelt, kann sie chronisch werden und die eingangs beschriebenen Symptome hervorrufen. Kann das Immunsystem die Infektionserkrankungen nicht bezwingen, manifestiert sich der Parasit, die Borrelie, im Körper.

In den vergangenen Jahren häuften sich die Ansteckungen mit Borreliose durch vermehrtes Zeckenaufkommen. Dies wird durch den Klimawandel begünstigt: die Zecken können sich neue Lebensräume erobern. Studien der Universität Liverpool, erschienen im Fachblatt „Scientific Reports“ wiesen nach, dass Infektionskrankheiten, die von Tieren auf Menschen übergehen, zunehmen. Erreger in Mücken oder Zecken vermehren sich schneller als bisher.

 

Erhöhte Körpertemperatur tötet Erreger ab

Im Hyperthermie-Zentrum Hannover behandeln wir seit vielen Jahren erfolgreich Patienten, die an chronischer Borreliose leiden. Zur Bekämpfung der Bakterien werden wir eine Ganzkörper-Hyperthermie an, bei der die Körpertemperatur innerhalb von 45 Min. bis auf 39°C erhöht wird. Durch diese erhöhte Körpertemperatur werden die Temperaturempfindliche Erreger abgetötet, es wird aber auch die Reaktionsgeschwindigkeit des Immunsystems deutlich erhöht. Was wiederum zu einer deutlichen Reduzierung der Borrelienzahl im Körper führt.

Ein Nebeneffekt der Therapie: Durch die Hyperthermie werden die Körperzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, der Stoffwechsel entgiftet, das Immunsystem angeregt.

 

Kombinierter Therapieplan führt zum Erfolg

Um den Erfolg einer Borreliose-Behandlung zu gewährleisten, empfehlen wir einen individuell zugeschnittenen Behandlungsplan. Der Einsatz von Hyperthermie ist meist nur EIN Baustein dieses Plans, ergänzt beispielsweise durch eine Eigenbluttherapie, eine Darm-Sanierung, eventuell Bioresonanztherapie und speziell durch die Substitution bestimmter Mikronährstoffe wie Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und Aminosäuren. Denn eine Borreliose-Infektion führt immer auch zu einem Mangel der benannten Stoffe und dies wiederum führt zu einer verlangsamten Entgiftungsfunktion des Körpers und einem reduziertes Immunsystem.

 

Mit Aktiv-Sauerstoff gegen den Krebs Die Ozontherapie

Sauerstoff ist ein elementarer Stoff, der aus drei für den Menschen lebenswichtigen Atomen besteht. Ozon ist eine Abwandlung dieses Elements. Dank seiner hohen Oxidationswirkung wird er auch als „Aktivsauerstoff“ bezeichnet.

Ein stabiles Immunsystem und ein guter Sauerstoffgehalt im Körper verbessert nicht nur den körperlichen, sondern auch den psychischen Zustand.

Seit vielen Jahren behandeln wir in unserer Praxis – dem Hyperthermie Zentrum Hannover –  Patienten erfolgreich mit Ozon. Unsere Erfahrung hat gezeigt: Eine Ozontherapie bekämpft nicht nur die unterschiedlichsten Krankheitssymptome, sondern hilft dem Menschen im Ganzen. Der Körper wird durch eine Blutanreicherung mit Ozon dabei unterstützt sich selbst zu heilen.

Wie genau wirkt Ozon im menschlichen Körper?

Medizinisches Ozon ist ein Gemisch aus reinstem Sauerstoff, das unmittelbar vor der Behandlung erzeugt wird. Kommt ein Ozonmolekül mit Blut in Kontakt, gibt es ein Sauerstoffatom ab und reagiert biochemisch. Dadurch steigt der Sauerstoffgehalt des Blutes an, es fließt leichter und entlastet Herz und Kreislauf. Die feinsten Blutgefässe werden besser durchblutet. Es wirkt zudem virentötend, antibakteriell, desinfizierend, durchblutungsfördernd und vitalisierend.

 

Mögliche Therapieformen:

Große Eigenblutbehandlung: Frisch entnommenes Blut wird mit einer bestimmten Menge Ozon-Sauerstoffgemisch angereichert und als Infusion wieder zurückgeführt

Kleine Eigenblutbehandlung: Dem Patienten wird eine geringe Menge Blut entnommen, mit Ozon-Sauerstoffgemisch manuell vermengt und anschließend in den Muskel oder unter die Haut injiziert

 

Folgende Symptome werden mit einer Ozontherapie erfolgreich behandelt:

  • Konzentrationsschwäche
  • Darmerkrankungen
  • Migräne und Neuralgien
  • Durchblutungsstörungen
  • mangelhafter Gedächtnisleistung
  • Fettstoffwechsel-Erkrankungen Virus-Infektionen
  • Allergien, Neurodermitis, Ekzemen
  • Schuppenflechten
  • Morbus Parkinson
  • Hepatitis
  • Abbau von Fetten
  • rheumatischen Erkrankungen
  • Migräne und Neuralgien
  • Schmerzzustände

Weitere positive Effekte:

  • Aktivierung des Immunsystems
  • Rekonvaleszens und Vitalisierung im Alter
  • Anti-Aging
  • Verbesserung des Stoffwechselhaushalts der Zellen
  • Reduzierung des Harnsäurespiegels
  • Entgiftung der Leber
  • Förderung der Durchblutung
  • Wirkt antiseptisch
  • Tötet Bakterien, Pilze und Viren ab

Ozon als Unterstützung in der biologischen Krebstherapie

Eine Ozontherapie wird im Hyperthermie Zentrum Hannover zur Bekämpfung bösartiger Karzinome nach einer Operation/Strahlenbehandlung/Chemotherapie eingesetzt. Erreicht wird eine bedeutende Verbesserung der Lebensqualität und eine verlängerte Lebensdauer.

US-Analysten: Hyperthermie legt bis 2025 jährlich um 6,1 Prozent zu

Die Anzahl der Hyperthermie Behandlung bei Krebs steigt. Gleichzeitig steigt auch die Zahl der Neuerkrankungen weltweit. Und immer mehr Patienten entscheiden sich für eine der möglichen Hyperthermie-Therapien. In Zukunft führt dies in der Zeit von 2017 bis 2025 zu einem jährlichen Wachstum von 6,1 Prozent. Das sind Kernaussagen der jetzt veröffentlichten Studie der Persistence Market Research, New York: “Hyperthermia Treatment for Cancer Market: Global Industry Analysis and Forecast, 2017–2025”. Das wachsende Volumen sei zurückzuführen auf die steigende  Inzidenz von Krebs:  Die Weltgesundheitsorganisation WHO prognostiziert, dass bis 2030 etwa 20 Millionen Menschen jährlich neu an Krebs erkranken. Die Zahl der jährlichen Todesfälle von Krebs steige weltweit  auf 13,1 Millionen. Allein in Deutschland stirbt etwa eine Viertelmillion Menschen jedes Jahr an Krebs. Gleichzeitig aber wird, so die WHO, die globale Krebsvorsorge von 2008 bis 2030 um etwa 75 Prozent zunehmen. Die rasche Verbreitung von Krebs führt zu einer erhöhten Anzahl von Krebstherapien, auch zu Hyperthermie-Behandlungen. Sie gehe einher mit der steigenden Akzeptanz aller Formen der Hyperthermie sowie der co-medikativen Anwendung etwa mit Strahlentherapie:  „There is a growing awareness regarding the therapeutic effect of hyperthermia on various types of malignant diseases and this in turn is likely to increase the revenue growth of the global hyperthermia devices market. The increasing number of experts in the field of hyperthermia are creating awareness among patients regarding the use of hyperthermia to destroy tumor cells and to increase drug absorption in the target cells by using hyperthermia treatment in combination with chemotherapy. Various clinical trials with hyperthermia in combination with radiation therapy have proved the ability of hyperthermia treatment to increase the human tumor temperature, and it is proved that a combination of hyperthermia and radiation therapy is superior and more effective than standalone radiation therapy alone.”

Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie (international: Nanothermia),der lokoregionalen Form der Hyperthermie: „Die Oncothermie wird in 32 Ländern weltweit und mehr als 400 Kliniken praktiziert. Jährlich werden mehr als 200.000 Behandlungen durchgeführt. In medizinischer Hinsicht ist die Oncothermie eine modulierte Elektro-Hyperthermie. Sie nutzt wie jede Hyperthermie Wärme, um den Tumor sensibler für  zusätzliche onkologische Therapien zu machen. Zudem trägt sie elektrischen Strom in die Krebszelle und deren Umfeld. Das Ziel ist, Tumorzellen intensiver mit Sauerstoff zu versorgen und die Wirksamkeit einer Strahlentherapie oder von Zytostatika zu  verbessern, wenn diese  alle Bezirke des Tumors erreichen.“

Komplementärmedizin gehört zum Patientengespräch über Krebs dazu

„Im Patientendialog sollte immer auch die Komplementärmedizin ein Thema sein“, sagt Prof. Dr. András Szász, wenn die Komplementärmedizin ausgespart wird, kann ein Patient sich eine Zweitmeinung einholen um sich zusätzlich über Krebs zu informieren“. Prof. Dr. András Szász ist Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie). Im Hyperthermie Zentrum Hannover findet sowohl die Ganzkörper Hyperthermie als auch die lokoregionale Hyperthermie statt. Studien aus den USA zeigen, dass zwar etwa ein Drittel bis die Hälfte aller Erwachsenen in den USA alternative oder komplementäre Therapien wie Chiropraktik, Yoga, Massagen oder Akupunktur nutzen. Nur die meisten Patienten sprechen mit Ihrem Arzt gar nicht darüber. Die Gründe der Verschwiegenheit gegenüber dem Arzt sind vielfältig: Patienten sind zurückhaltend, weil sie die Bedeutung der komplementären Therapien nicht einschätzen können oder weil diese gar nicht erst zum Thema im Patientengespräch werden. Ein vergleichsweise kleine Anzahl Patienten äußerte Bedenken, über komplementäre Medizin mit ihren Ärzten diskutieren, weil sie Missbilligung fürchten.

In diesem Zusammenhang weist Prof. Szász darauf hin, dass auch komplementärmedizinische Therapien wie die Hyperthermie Teil der Gesundheitskommunikation sein können. Einer Missbilligung kann ein Patient entgegenwirken. In diesem Zusammenhang gibt es ein Urteil des Bundesversicherungsamtes (BVA) danach kann ein Patient eine unabhängige Zweitmeinung von Spezialisten bei der Krankenkasse abrechnen lassen – sofern seine Krankenkasse diesen Service anbietet: „Es ist zu begrüßen, wenn Diagnose und Therapie einer Krebserkrankung aus Sicht eines weiteren Mediziner beurteilen werden. Es wäre zu begrüßen, wenn die Expertise der Komplementärmedizin dazukommt“. In einer Studie der Felix-Burda-Stiftung zur Zweitmeinung bei Darmkrebs wurde festgestellt, dass 50 Prozent der Zweitmeinungen teils erheblich von der Erstmeinung abweichen.

Für Prof. Dr. Szász ist es wichtig das „der Patient eine Zweitmeinung für sich nutzt, um sich über seine Therapie kundig zu machen und weitere Möglichkeiten zusätzlich zu Chemo- und Strahlentherapie zu bewerten. Bei Krebs spielt die Schulmedizin eine wichtige Rolle. Die Hyperthermie kann sie ergänzen. Oft ist dem Patienten unbekannt, dass die Hyperthermie co-medikativ eingesetzt werden kann, um Krebszellen durch Wärme und elektrische Wellen lokal und gezielt zu attackieren. Krebszellen werden sensibilisiert für andere Therapien, Selbstheilungskräfte können stimuliert, das Immunstem gestärkt werden.“

In dieses Therapieprogramm fügt sich die Oncothermie als lokale Wärmetherapie ein. Ihr Erwärmungseffekt fokussiert – anders als die Ganzkörpererwärmung – den Tumor. Chemo- und Strahlentherapien wirken intensiver, wenn krankes Gewebe punktuell erwärmt, intensiver durchblutet wird. Denn: Krebsgewebe leitet elektrische Energie besser als gesundes Gewebe. So lassen sich gesunde von kranken Zellen trennen. (Selektion auf Zellebene.) Die Oncothermie setzt nur kranke Zellen unter thermischen Stress. Das Ziel ist, die Zellen in den Tod zu treiben. Die Oncothermie ermöglicht die Behandlung vieler Tumorlokalisationen, besonders von Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Schwarzem Hautkrebs, Krebs der Bauchspeicheldrüse, Blasenkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Analkarzinom.