Organpeptide in der Krebstherapie

Organpeptide sind biologisch aktive Zellextrakte, die den Stoffwechsel fördern und zur Reparatur von Defekten auf kleinster Zellebene sowie zur Regulation gestörter Funktionen eingesetzt werden.  Ein Peptid ist ein kleines Protein, also Eiweiß.

In einem gesunden Körper können diese Extrakte von fast allen Organen hergestellt werden und enthalten typische Bestandteile des jeweiligen Organs: Enzyme, Hormone, Spurenelemente, Zellflüssigkeit und Mitochondrien.

Speziell die Mitochondrien gelten als Kraftwerke der Zelle, denn sie stellen die für die  Stoffwechselvorgänge notwendige Energie zur Verfügung. Organpeptide  regulieren und  kräftigen  die  Zellfunktionen,  unterstützen  die  Reproduktion  und helfen,  die Reparatur geschädigter Zellen wieder  in Gang zu setzen.

Mit der Gabe von Organpeptiden kann man die Struktur und Funktion dieser Kraftwerke vermutlich entscheidend verbessern.  Organ – und Mitochondrienextrakte werden meist mit Vitaminen angereichert und als kombinierten Präparate verschrieben.

Indikationen für den Einsatz von Organ- und Mitochondrienextrakten:

  • Allgemeine Erschöpfung
  • Akute und chronische Organerkrankungen
  • Allergien
  • Anregung der Hormonproduktion
  • Asthma
  • Autoimmunerkrankungen und Immunschwächen
  • Burnout-Symptome
  • Nervöse Unruhe
  • Rheumatischen Erkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Unterstützung der Regeneration nach einer Operation

 

Zur Zelltherapie werden hochgereinigte Präparate verwendet. Die Extrakte bestehen aus unterschiedlichen Organanteilen wie Thymus, Plazenta, Gehirn, Herz, Knorpel, Bindegewebe und Mesenchym.


Organpeptide in der biologischen Krebstherapie

Neben den bereits beschriebenen Auswirkungen der Gabe von Peptiden, kommt ihnen in der  Krebstherapie eine besondere Bedeutung zu: Peptide stimulieren die Aktivitäten von Lymphozyten, speziell die der Helferzellen und hemmen so das Krebswachstum. Zusätzlich sorgen sie vor und während einer Strahlentherapie für eine schnellere Erholung des Körpers. Klassische Begleiterscheinungen einer Chemotherapie wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Schlaflosigkeit und ein nicht funktionierender Stoffwechsel können durch die Infusion mit Organpeptiden gemildert werden. Ebenso die allgemeine Niedergeschlagenheit  nach und während einer Chemo- oder Strahlentherapie bessert sich deutlich.  Auch nach einer Operation kann die Behandlung mit Organpeptiden zu einer schnelleren Regeneration des Körpers – speziell die der betroffenen Organe – führen.

Das Immunsytem der Patienten ist nach einer Operation oder nach einer Strahlentherapie oft noch viele Jahre so geschwächt, dass es den erneuten Kampf gegen den Krebs nicht erfolgreich aufnehmen kann. Es kann jede erfolgversprechende Hilfe gebrauchen.

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie an einer Organpeptiden-Therapie interessiert sind oder Fragen zu bestimmten Organextrakten und deren Bezugsquellen haben.

Methadon-Therapie bei Krebspatienten

Für manche Krebspatienten ist das Schmerzmittel D,L-Methadon ein großer Hoffnungsschimmer

Das Schmerzmittel D,L-Methadon wird seit den 70er-Jahren als Drogenersatz für Heroin verwendet. Wie kann Methadon für manche unheilbar erkrankten Krebspatienten ein Hoffnungsschimmer sein? Das Wichtigste zuerst: Methadon kann Krebszellen töten. Und: die Einnahme hat nahezu keine Nebenwirkungen.

Im Hyperthermie Zentrum Hannover bieten wir bereits seit einiger Zeit in speziellen Fällen und in enger Absprache mit den Patienten eine Methadon-Therapie – auch ergänzend zur Chemotherapie – erfolgreich an.

2007 entdeckte Dr. Claudia Friesen vom Universitätsklinikum Ulm per Zufall, dass das Schmerzmittel Methadon die Wirkung einer Chemotherapie verstärken kann. Nach ihren Erkenntnissen erleichtert das Opioid die Aufnahme des Zellgifts (Chemotherapie) in den Tumorzellen und der Abtransport wird gehemmt. In der Folge sprechen selbst resistent gewordene Tumore wieder auf Zytostatika an. Die Chemikerin am Institut für Rechtsmedizin der Uniklinik Ulm beobachtete schon 2008 im Labor, dass Krebszellen in kürzester Zeit sterben, wenn sie zur Chemotherapie Methadon hinzufügte. Im Tierversuch zeigte sich dasselbe Ergebnis.

Krebszellen sind schwer zu zerstören. Oft prallen körpereigene Abwehrstoffe und Medikamente der Chemotherapie einfach an ihnen ab. Methadon jedoch besetzt spezielle Opioidrezeptoren auf den Krebszellen und macht die Zellwände durchlässiger. Dadurch können chemotherapeutische Gifte die bösartigen Zellen besser bekämpfen – der Tumor schrumpft. Methadon aktiviert Signalwege, die den natürlichen Zelltod auslösen und damit die Tumorzelle zum Absterben bringen. Über die speziellen Opioidrezeptoren kann Methadon die bereits resistenten Tumorzellen wieder für die Chemotherapie empfindlich machen.

Viele Ärzte zögern, Methadon als Therapie gegen Krebs einzusetzen. Der Hintergrund sind fehlende Studien, speziell hinsichtlich der Nebenwirkungen. In der Studie eines Berliner Neurologen mit 27 Hirntumor-Erkrankten zeigten sich jedoch als schlimmste Nebenwirkungen Übelkeit, Hitzegefühle und Verstopfung.

Bei der Therapie mit  D,L-Methadon an schwerst erkrankten Patienten zeigte sich: selbst große Tumore im Hirn, die auf keine Therapie mehr ansprachen, wurden kleiner – oder verschwanden sogar in Einzelfällen. Bei anderen Patienten verschwanden die  Metastasen in der Leber.

Methadon kann also bei den unterschiedlichsten Krebsarten in Einzelfällen die Wirkung der Chemotherapie drastisch erhöhen. Im Gegensatz zur Drogentherapie wird Methadon in sehr geringen Dosierungen gegeben.

Obwohl Methadon vielversprechend in der Krebsbehandlung ist, findet die Erforschung seines Einsatzes auf diesem Gebiet nicht die nötige Unterstützung. Kein Pharmakonzern scheint sich für Methadon in der Krebstherapie zu interessieren. Die Gründe liegen auf der Hand:   es nicht mehr patentfähig und darum extrem billig ist. Ein Tag Therapie kostet nur wenige Cent.

D,L-Methadon ist ein vollsynthetisch hergestelltes Opioid. Es ist ein Gemisch von zwei spiegelbildlichen Molekülen: dem D-Methadon und L-Methadon. Das L-Methadon (Levomethadon) hat eine starke schmerzlindernde Wirkung. Das rechtsdrehende D-Methadon ist der stärkste bekannte Hustenblocker. Es wirkt stark gegen Nervenschmerzen.

Methadon als Wirkverstärker der schulmedizinischen Chemotherapien

Im Hyperthermie Zentrum Hannover verbessern wir den Behandlungserfolg in palliativen, fortgeschrittenen Krankheitssituationen durch die gezielte Kombination von Methadon und Chemotherapie. Dies betrifft vor allem Patienten mit Metastasen oder Rezidiven. Wir konnten einen Rückgang verschiedenen bösartiger Tumore beobachten und nicht zuletzt durch die Verschreibung von D,L-Methadon die Lebensqualität verbessern und verlängern. Positive Begleiterscheinung: Die Patienten brauchen weniger Schmerzmittel und fühlen sich weniger müde.

Die ergänzende Behandlung mit Methadon empfehlen wir bei  vielen fortgeschrittenen Krebsarten, wie Bauchspeicheldrüsenkrebs, Brust-, Eierstock-, Darm-, Magen-, Lungen- Blasen- und Prostatakrebs und bei Hirntumoren (Glioblastome), Leukämien und Melanomen.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Fragen, Anfragen oder Terminwünschen zur Therapie mit D,L-Methadon.

Der menschliche Köper und seine Enzyme

Der menschliche Körper benötigt Enzyme, um zu funktionieren,  sie sind die Grundlage für sämtliche Stoffwechselvorgänge. Enzyme werden aus Proteinen aufgebaut und Proteine wiederum braucht jeder Mensch um zu überleben. Dank der Proteine kann sich Gewebe neu bilden, Organe können sich regenerieren, Hormone werden synthetisiert, das Immunsystem wird unterstützt.

Damit der Körper ausreichend Proteine bilden kann, ist eine gute Verdauung ausschlaggebend. Und für eine gute Verdauung wiederum sind Enzyme das A und O.

Enzyme sind komplexe Proteinmoleküle, die von allen tierischen und menschlichen Zellen hergestellt werden. Enzyme spalten die Nahrungsmoleküle in kleinere Einheiten, die dann wiederum von den Zellen aufgenommen werden. Enzyme helfen also dem Körper, Nahrung zu verdauen und Nährstoffe aus Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten und Pflanzenfasern aufzunehmen.

Der Motor des Körpers

Alle chemischen Reaktionen des Körpers hängen mit den vorhandenen Enzymen zusammen: die Regenration von Zellen, die Beseitigung von Giften, die Stärkung des Immunsystems. Enzyme sind wie der Motor des Körpers, sie bilden die Grundlage dafür, dass wir tagtäglich funktionieren, dass wir den Alltag bewältigen, Krankheiten bekämpfen, dass wir sehen, riechen und schmecken können.

Ist das Immunsystem aus dem Gleichgewicht, können Enzyme bei der Wiederherstellung helfen. Das setzt voraus, dass bei vielen Krankheiten auch immer ein Enzymmangel oder eine fehlende enzymatische Aktivität  – und damit eine Blockade des natürlichen, gesunden Stoffwechselvorgangs – zugrunde liegt.

Es existieren drei Arten von Enzymen:

  • Verdauungsenzyme
  • Nahrungs- oder Pflanzenenzyme
  • Stoffwechselenzyme

Die Verdauungsenzyme werden von den Speicheldrüsen, dem Magen, der Bauchspeicheldrüse und dem Dünndarm abgesondert. Sie spalten Nahrung in einfache Moleküle auf.

Nahrungsenzyme kommen findet der Körper in rohen (nicht über 42 Grad Celsius erhitzen) Lebensmitteln, wie zum Beispiel frischem Gemüse, Salaten, Früchten.

Die Stoffwechselenzyme werden in den Zellen produziert. Sie existieren in den Organen, im Blut, in den Zellen. Sie erhalten die Organfunktion des Gehirns, des Herzens, der Lunge, der Nieren. Von ihnen wird der größte Vorrat benötigt.

Mangel an Enzymen

Zu Beginn unseres Lebens produziert der gesunde Körper ganz automatisch ausreichend Enzyme.
Der natürliche Alterungsprozess, aber auch eine mangelhafte Ernährung, Stress und nur unzureichende Bewegung lassen unseren Vorrat an Enzymen schrumpfen. Können die Vorräte nicht auf natürlichem Wege wieder aufgefüllt werden, sollten die Patienten neben einer ausgewogenen Ernährung (Rohkost ist der beste Enzymlieferant) auf eine Einnahme von Zusatzprodukten achten. Denn Enzyme brauchen, um zu existieren und um zu funktionieren, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Die Vitamine A, B, C, E und K sind zur Produktion der Enzyme ebenso erforderlich wie die Mineralien Magnesium, Natrium und Kalium. Auch die Spurenelemente Kupfer, Mangan, Eisen, Zink, Nickel, Selen und Molybdän sind hierzu unverzichtbar.

Enzyme und die Enzymtherapie bei Krebs

Die Therapie mit Enzymen ist fester Bestandteil ganzheitlichen biologischen Krebstherapie.

Die Wirkung von Enzymen wurde bereits im Altertum entdeckt, geriet aber im Laufe der Jahrhunderte wieder in Vergessenheit. Heute ist die heilende und unterstützende Wirkung von Enzymen bei vielfältigen Krankheiten erwiesen. Zur Anwendung kommen sie bei:

… der Erkrankungen der Gefässe
… der Atemwege
… des Bewegungsapparates
… bei Rheuma
… bei Multipler Sklerose
… bei Krebs

 

In der Krebstherapie wirken die Enzyme wachstumshemmend auf den Primärtumor und blockieren die Bildung von Metastasen. Die vom Patienten eingenommenen Enzyme machen die Tumorzellen für das Immunsystem – die körpereigene Abwehr – wieder sichtbar und können so bekämpft werden.

Enzyme stärken also nicht nur das Immunsystems, sondern verhindern die Weiterentwicklung von Krankheiten im Körper. Auch als Wirkungsverstärker herkömmlicher Krebstherapien werden Enzyme eingesetzt: Ihre Anwendung kann in der biologischen Krebsbehandlung die Wirksamkeit von Mistel-, Thymus- oder Peptidpräparaten potenzieren und die Regenegartionsphase des Körpers nach einer Operation, Strahlen- oder Chemotherpaie nachhaltig positiv unterstützen.

Curcuma – ein Gewürz als Hoffnungsträger im Kampf gegen den Krebs

Das aus Indien stammende Gewürz Curcuma wird auch als gelber Ingwer oder als „Gelbwurz“ bezeichnet. Es gehört zur Gruppe der medizinischen Heilpflanzen (Curcuma longa), botanisch gehört sie zu den Ingwergewächsen. Der gemahlene Wurzelstock der Heilpflanze verleiht dem Gewürz die charakteristische Gelbfärbung. In der indischen Küche wird Curcuma seit 4000 Jahren als Gewürz und zum Färben von Speisen verwendet und ist bis heute von dort nicht wegzudenken. Seine Eigenschaft als Heilmittel wurde ganz zufällig im Laufe der Jahre von indischen Wissenschaftlern entdeckt.  Vermehrt wird im westlichen Teil der Welt in der Forschung die therapeutische Wirkung von Curcuma und ihren Einfluss auf die Gesundheit diskutiert.

Auch im Bereich der Krebsforschung taucht immer wieder der Name des gelben Gewürzes auf. Studien ergaben, dass die Quote bei Brust-, Prostata-, Dickdarm- und Lungenkrebs in Indien im Vergleich zu den Vereinigten Staaten von Amerika um ein zehnfaches niedriger ausfällt.
Wissenschaftler weisen in diesem Zusammenhang auf die Ernährungsweise, die tägliche Verwendung von Curcuma im Essen, der indischen Bevölkerung hin.


Wie wirkt Curcuma?

Curcuma wirkt durch seine fettlöslichen Bestandteile, die sogenannten Curcuminoide, vor allem durch das Curcumin. Curcumin wirkt antioxidativ, proapoptotisch und entzündungshemmend. Diese Eigenschaften sind für die Krebsheilkunde von großer Bedeutung. Denn: Die individuelle Voraussetzung, dass die Krebs aussprechen kann, ist (unter anderem) eine bestehende Entzündung im Körper. Die stark entzündungshemmende Wirkung von Curcuma wirkt direkt au die Schaltstelle des Krebses, einem Transkriptionsfaktor, der für die Regulierung Immunantwort verantwortlich ist. Weitere krebsverursachende Faktoren sind die Schädigung der DNS sowie die Unterbrechung von Zellsignalwegen. In verschiedenen Studien konnte belegt werden, dass Curcuma auf diese Faktoren einwirkt und auf diese Weise als Prophylaxe eingesetzt werden kann.

Die Einnahme von Curcuma kann also nicht nur Entzündungen heilen, oder verhindern, ihr wird sogar das Blockieren der Entstehung von Tumoren zugeschrieben.

In der Krebsheilkunde wird Curcuma stets therapiebegleitend eingesetzt. Neben seiner entzündungshemmenden Wirkung verstärkt es die Wirkung schulmedizinischer
Therapien, vor allem die der Chemotherapie.

 

Bei welchen Krebsarten wirkt Curcuma?

Speziell bei Brust- und Prostatakrebs wurde die heilende Wirkung von Curcuma beobachtet.
Der Prostatakrebs entwickelt sich normalerweise nur sehr langsam. Hat noch keine Metastasierung stattgefunden, können Patienten mit entsprechenden Therapien und einer Umstellung von Ernährung und Lebensweise, eine deutliche Verlängerung der Lebenszeit bei hoher Lebensqualität erreichen. Hier kann die Einnahme von Curcuma heilsam und unterstützend wirken. Ebenso wurde bei Brustkrebs die krebshemmende Wirkung und die Einschränkung (Verlangsamung) der Metastasierung in der Lunge diagnostiziert. Ebenso wird bei der Behandlung von Leukämie, Magen-, Darm-, Leber-, und Hautkrebs eine positive Wirkung des gelben Heilmittels beobachtet.

Neben seiner hemmenden Wirkungsweise gegenüber wachsenden Tumoren, hilft Curcumin dabei, die Membranen gesunder Zellen zu stärken. Denn: Sind die Membranen der Zellen gesund, gelten sie als weniger anfällig für Krankheitserreger. Die Moleküle des Curcumin dringen in die Lipidschicht, wodurch diese an Stabilität zunehmen. Während gesunde Zellen fester und stärker werden, zeigten Versuche, dass Krebszellen stattdessen an Stabilität verlieren. Und: Es verhindert die Mutation von vorbelasteten Zellen in Krebszellen.

 

Curcuma – ein Zaubermittel ohne Nebenwirkungen?

Das gelbe Gewürz kann zwar ohne begleitende Therapien keinen Tumor verschwinden lassen, allerdings kann eine regelmäßige, hochdosierte Einnahme das Wachstum hemmen. Der Tumor kann in der Folge weder weiter wachsen, noch ungestört weitere Zellteilung durchführen. Dies alles geschieht ohne die Nebenwirkungen entsprechender chemischer Medikamente.

Die gelbe Knolle hilft aber nicht nur beim Kampf des Körpers gegen den Krebs, der Wirkstoff Curcumin stärkt uns stimuliert ganz allgemein das menschliche Immunsystem. Es hilft bei unreiner Haut, bei brüchigen Nägeln, es regt die Leberzellen zur verstärkten Ausschüttung von Gallensäuren, ebenso die Funktion der Bauchspeicheldrüse an.  Neueste Forschungen zeigen, dass Curcumin ebenfalls gegen Hepatitis-C-Viren (HCV) wirken kann: Der gelbe Farbstoff hindert die Viren daran, in die Leberzellen einzudringen und hemmt den Übergang der Viren von einer Leberzelle zur nächsten.


Curcuma …

 

… stärkt das Immunsystem
… wirkt cholesterinsenkend
… entgiftet die Leber
… wirkt gegen Bakterien und Viren
… hemmt als Transkriptionsfaktor die Entstehung von Metastasen auf genetischer Ebene
… aktiviert Gene, die für die Apoptose verantwortlich sind
… schwächt die Zellmembranen der Krebszellen, macht sie durchlässiger und so angreifbarer für das Immunsystem
… unterstützt die Wirkung von Chemo- oder Strahlentherapie
… verhindert die Mutation von vorbelasteten Zellen in Krebszellen

 

 

Darmreinigung durch Kaffeeeinläufe

Kaffee als heißes Getränk genießen – das kennen und lieben die meisten Menschen. Aber Einläufe mit Kaffee? Zur Darmreinigung? Als Heilmittel gegen Krebs? So unwahrscheinlich es klingt: Einläufe Mit Kaffee haben eine überaus positive Wirkung auf den Darm und somit den gesamten Organismus.

 

Einläufe mit Kaffee entgiften den Körper

Tatsächlich sind Einläufe mit Kaffee, so ungewöhnlich sie klingen, nichts Neues. Bereits im ersten Weltkrieg entdeckte man die heilende und schmerzstillende Wirkung der Einläufe, als Morphium und andere Schmerzmittel nicht mehr verfügbar waren. Zur Erleichterung der verwundeten Soldaten wurden Einläufe mit Wasser vorgenommen, eine Krankenschwester kam auf die Idee, eine Mischung mit Kaffee herzustellen. Die Soldaten berichteten von sofortiger Schmerzlinderung.

Kaffee gilt also schon rund 100 Jahre als Detox-Maßnahme. Und obwohl es keine umfassenden Studien und Untersuchungen zu dieser Form der Behandlung gibt, spricht die Wirkung für sich.

 

Was bewirkt der Kaffee-Einlauf im Körper?

 

  • Der Kaffee wird in Darm resorbiert und über das Pfortadersystem in die Leber transportiert. Dort lösen das Koffein und die Bitterstoffe des Kaffees eine Kontraktion der Gallenwege aus. Die Gallenflüssigkeit wird in den Dünndarm abgegeben und befreit die Leber von Schlackstoffen und Giften.
  • Die Gallengänge werden geöffnet
  • Angesammelte Giftstoffe werden über die Galle ausgeschwemmt
  • Bestimmte Enzyme im Kaffee verhindern anschließend die Rückresorption von Toxinen über die Darmschleimhaut
  • Stoffe wie Theophylline und Theobromine erweitern die Darmgefäße und können Entzündungen entgegenwirken
  • Die Palmitate im Kaffee binden und entfernen toxische Radikale im Blut

Im Hyperthermie-Zentrum Hannover wenden wir – wie viele andere internationale Krebskliniken – Einläufe mit Kaffee bereits seit vielen Jahren bei unterschiedlichen Krankheitsbildern an. Auch bei schwerkranken Menschen haben Kaffee-Einläufe eine Verbesserung der Situation und eine deutliche Schmerzlinderung bewirkt: Die Leber wird gereinigt, der Organismus kann „aufatmen“ und erholen.

 

Einläufe mit Kaffee können:

 

  • Das Immunsystem anregen
  • Immunologisch bedingten Krankheiten vorbeugen oder sie lindern (Allergien, Infektionskrankheiten, Darmerkrankungen, Hautkrankheiten, Migräne)
  • Symptome vieler chronischer Krankheiten lindern
  • Den Allgemeinzustand krebskranker Patienten verbessern und ihre Schmerzen lindern

 

Das Procedere:

Hyperthermie-Zentrum Hannover werden Einläufe in einem beschützen Raum durchgeführt.  Der Kaffee-Einlauf wird mit frisch gebrühtem, lauwarmen biologisch-organischer Kaffee vorgenommen.  Der Kaffee wird in Wasser aufgekocht, einige (bis zu 20) Minuten lang gebrüht und dann auf Körpertemperatur abgekühlt. Der eigentliche Einlauf mit dem gefilterten Kaffee wird ein so genannter Irrigator bzw. ein Klistier verwendet. Der Kaffee soll etwa 15 Minuten „gehalten“ werden, bis eine Darmentleerung erfolgt. Vor dem Einlauf werden von einigen Anwendern ein oder zwei Einläufe mit warmen Wasser oder Kräutertee durchgeführt und damit der Darm vor-entleert. Kaffee-Einläufe sollten bei einsprechender Indikation über bestimmten Zeiträume täglich oder jeden zweiten Tag durchzuführen.

Zum Weiterlesen

 

Erfahrungen und Literatur zur Behandlung von Krebs mit Kaffeeeinläufen gibt es hier:

www.dr-gonzalez.com/history_of_treatment.htm

Ernst E (June 1997). „Colonic irrigation and the theory of autointoxication: a triumph of ignorance over science“.

Selbst der britische Thronfolger Charles sprach sich für die Wirksamkeit der Kaffeeanläufe aus. Dafür gab es „Schelte“ von vielen Seiten. Charles blieb allerdings bei seiner Meinung:
https://www.abendblatt.de/vermischtes/article106885240/Kaffee-Einlauf-gegen-Krebs-Schelte-fuer-Charles.html

 

 

 

Publikationen und Studien über Hyperthermie

Es gibt mehrere retrospektive klinische Studien, welche die Hyperthermie-Effekte auf Patienten beschreiben (1)(2). Hyperthermie wird normalerweise bei komplexen und sehr häufigen Tumoren, wie die der Lunge, Leber, Bauchspeicheldrüse, Gehirn, Magen und Darm, Gebärmutter etc. angewandt. Im Hyperthermie Zentrum Hannover benutzen wir Oncotherm Hyperthermiegeräte bei unseren Hyperthermietherapien.

Oncotherm merkt an, dass noch keine prospektiven, evidenzbasierten klinischen Tests mit Oncothermiegeräten durchgeführt wurden (3). Die Hauptgründe sind:

  • Es wird vor allem bei fortgeschrittenen Krebsfällen eingesetzt, wo gewöhnliche Medikamente keinen Effekt mehr haben. Bitte bedenken Sie, dass evidenzbasierte Tests in diesem Behandlungsbereich pharmazeutischer Proukte nicht existieren.
  • Evidenzbasierte Studien werden häufig mit dem Präparat der eigenen Firma eingereicht und verglichen, bessere Therapieverfahren werden aber nicht automatisch veröffentlicht.
  • die meisten Nutzer (Ärzte, medizinische Zentren) haben eine private Klinik, die kein Interesse daran haben, solche Studien durchzuführen.

Es wird allerdings angemerkt, dass retrospektive Studien und Fallberichte einer großen Menge an Patienten an allen aufgelisteten Stellen erstaunlich gute Resultate zeigen. Die größten Verbesserungen sind im Bereich der Gehirngliomas (n=90%). Die retrospektiven Analysen in unabhängigen Kliniken zeigen einen ähnlichen Erfolg und eine signifikant höhere Überlebensdauer als die großen Datenbanken (SEER [4], Eurocare [5]).

Hyperthermie wird angewendet, wenn alle anderen Behandlungsoptionen scheitern. Folglich konnten Patienten mit hohen Überlebensraten keine beobachtbare Lebensverlängerung aufweisen, selbst wenn eine Hyperthermie-Therapie erfolgreich war. Oncotherm sagt, dass „eine aggressive Krankheit mit kurzer Überlebensdauer eine Chance ist, die Effektivität anzuzeigen. Daher vergleichen wir nur die Überlebensrate des ersten Jahres (siehe Abb. 1). In diesem Sinne ist Oncothermie eine praktikable, effektive Methode [6], [7], [8], [9].“

Abbildung 1: Vergleich der Überlebensraten des ersten Jahres verschiedener Krebsarten mit den großen Datenbanken. Verbesserung der Überlebensprozente bei Oncothermie des ersten Jahres (fortgeschrittene Patienten) verglichen mit den Durchschnittsdaten von SEER und Eurocare.

Referenzen/Quellen:

  • [1] Dani A, Varkonyi A, Magyar T, Szasz A (2009) A retrospective study of 1180 cancer patients treated by oncothermia. Forum Hyperthermia in print (pp. 1-11).
  • [2] Szasz A (2009) Clinical studies evidences of modulated rf-conductive heating (mEHT) method. Paper presented at the 25th Annual Meeting of the European Society for Hyperthermic Oncology, ESHO, Verona, Italy, 4-6 June 2009
  • [3] https://www.oncotherm.de/web/cus/(00)%20Oncothermia%20summary.pdf, page 10
  • [4] Surveillance, Epidemiology, and End Results (SEER), National Cancer Institute. www.seer.cancer.gov. April, 2000
  • [5] EUROCARE-3, European Cancer Database. www.eurocare.org/profiles/index.html
  • [6] Szasz A et al (2005) Retrospective analysis of 1180 oncological patients treated by electro-hyperthermia in Hungary. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie, DEGRO 11, Karlsruhe, 26-29 May 2005
  • [7] Sahinbas H, Grönemeyer D (2002) Local and regional deep-hyperthermia in combination with radiation- and chemotherapy for advanced tumors. 20th European Society for hyperthermic oncology, Bergen, Norway, 23-25 May 2002
  • [8] Kleef R et al (2004) Locoregional hyperthermia in advanced cancer – case reports and research perspectives. ICHS Conference, Shenzhen, China
  • [9] Szasz A, Dani A, Varkonyi A (2004) Az elektro-hipertermia eredményei nagyszámú beteg retrospektív kiértékelésének tükrében Magyarországon. Magyar Klinikai Onkológiai Társaság III. Kongresszusa, Budapest, Hungary, 17-20 November 2004