Neue lokale Hyperthermiemachine EHY-3010

Seit dem Start des Hyperthermie-Zentrums Hannover vor 30 Jahren kombiniert Dr. Peter Wolf, Gründer und Leiter der Fachklinik, biologische und alternative Krebstherapien. Im Mai 2013 hat Dr. Wolf seine Behandlung durch zwei weitere Wärmetherapie-Systeme erweitert. Mit dem Oncotherm EHL-3000 ist es möglich, ganz gezielt ausschließlich erkrankte Teilbereiche des Körpers mittels elektrischem Feld und Überwärmung anzugreifen. Das Iratherm 1000 gestattet eine Ganzkörper-Hyperthermie. Die Anwendung beider Verfahren erlaubt es, die Dosis für etablierte Chemo- und Strahlenanwendungen zu senken. Beide Methoden haben keine Nebenwirkungen.

Unsere Hyperthermie-Systeme befördern natürliche Heilprozesse des Körpers. Der Körper soll sich selbst gegen Krebs wehren, ohne Schäden am gesunden Gewebe«, beschreibt Wolf die Wärmetherapie (Hyperthermie), die er in seiner interdisziplinären Komplementärmedizin co-medikativ einsetzt. Die Hyperthermie eignet sich hervorragend, um konventionelle Medikationen zu ergänzen, oder um herkömmliche Medikationen zu ersetzen. »Wir stimmen die Hyperthermiebehandlung auf die Bedürfnisse der Patienten ab. Dazu vernetzen wir sie nicht nur mit klassischen Verfahren, sondern auch mit anderen naturheilkundlichen Therapien und eigens darauf abgestimmter Ernährung, wie beispielsweise die Gerson Therapie.«

Dabei ist die Onkothermie eine spezifische Form der Hyperthermie. Diese non-invasive (nicht-gewebeverletzende) Behandlung arbeitet regional begrenzt: Sie kombiniert Wärme mit Effekten elektrischer Felder. »In der Komplementärmedizin ist bekannt, dass die Wirksamkeit von Chemo- und Strahlentherapien gesteigert werden kann, wenn krankes Gewebe intensiver durchblutet wird. Dies erreichen wir, indem wir Krebszellen punktuell durch eine Hyperthermiebehandlung erwärmen. Deren Reparaturfähigkeiten sinken. Und wir erzielen so einen weiteren Effekt. Wir greifen nicht nur den Krebs an, sondern stärken zudem die Abwehrkräfte des Patienten. Er fühlt sich besser«, erläutert Wolf. Das Ziel ist, die spezielle Erkrankung zu bekämpfen und das Immunsystem zu stabilisieren. »Das nützt insbesondere Menschen, die die Schulmedizin aufgegeben hat.«

Die Behandlung durch Onkothermie dauert etwa eine Doppelstunde. Der Patient liegt auf einem Bett, dessen Unterseite eine Seite des aufzubauenden elektrischen Feldes bildet. Als Gegenpol fungiert eine über dem Tumor positionierte Applikationselektrode. Da Krebsgewebe elektrische Energie besser leitet als gesundes Gewebe, lassen sich intakte von kranken Zellen unterscheiden. (Selbstselektierung von Tumorzellen). Nur diese haben »thermischen Stress«. Die Kombination der Effekte – Temperatur und elektrisches Feld – verursacht den angestrebten programmierten Zelltod. Durch die punktuelle Anwendbarkeit ist die Elektrohyperthermie besonders geeignet, um lokal an der Oberfläche begrenzte oder tiefergelegene Tumoren und deren Metastasen zu behandeln: Hirntumore, Lungen-, Abdominal-, Beckentumore, Sarkome. Zur Anwendung kommt sie u. a. bei Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Schwarzem Hautkrebs, Krebs der Bauchspeicheldrüse, Blasenkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Analkarzinom.

Bei der Onkothermie wird ein elektrisches Feld aufgebaut, das natürliche Heilprozesse in ausgewählten Körperzonen entwickelt. Bei der Ganzkörper-Hyperthermie hilft das anregende Fieber dem gesamten Körper, aus sich selbst heraus gegen den Tumor anzugehen. Zur mindestens 60-minütigen Sitzung werden die Strahler des Iratherm-Bettes jeweils speziell auf diejenigen Körperregionen ausgerichtet, die besonders erwärmt werden sollen. Der Patient liegt auf dem Bett, auf einem Netz, getrennt vom Körperschweiß. Dabei ist er entspannt und frei von Beklemmungen und räumlicher Enge wie bei anderen (Diagnose-)Geräten.

Die von außen kommende (exogene) Überwärmung des Körpers hilft nicht nur gegen Krebs. Im Hyperthermie-Zentrum Hannover wird sie auch angewendet bei chronischen Schmerzen, Entzündungen, Rheuma, Allergien oder Multipler Sklerose. Wie bei der Onkothermie nutzt die Ganzkörper-Hyperthermie ein künstliches, heilendes Fieber. Werden Krebszellen erhöhter Temperatur ausgesetzt, reagieren sie gegen zeitgleich angewandte andere Therapien sensibler. Deren Wirksamkeit ist dank des künstlichen Fiebers in den Tumorzellen um bis zum Fünffachen gesteigert. Die Dosierung kann sinken. Der gleiche Effekt tritt ein bei Chemotherapeutika. Auch ihre Effektivität wird heraufgesetzt, da Tumorzellen unter Hitzeeinfluss stärker durchblutet werden und Tumorzellen die Wirkstoffe bei Hitze eher aufnehmen.

Die Hyperthermie-Behandlung im Hyperthermie-Zentrum Hannover ist keine isolierte Methode, sondern wird – individuell konzipiert – in ein ganzheitliches Therapiekonzept eingebettet. Dazu gehören immer auch Hilfen zur Lebensführung, Nachbehandlung und begleitende andere Therapien.

Über das Hyperthermie Zentrum Hannover

Das Hyperthermie Zentrum Hannover, Klink von Dr med Peter Wolf, hat sich integrativen Krebstherapien, Regulationstherapien und Regenerativen Therapieformen verschrieben. Nicht toxische Krebstherapien sind dabei ein integraler Bestandteil der integrativen Krebstherapien und beinhalten Hyperthermie, nebenwirksamsarme Chemotherapien durch eine insulin potenzierte Chemotherapie (IPT), hochdosierte Vitamin C Infusionen, Dr Nieper’s Regenerationstherapien, und die Gerson Therapie. Spezielle Regulations- und Regenerationstherapien stärken die Selbstheilungskräfte unseres Körpers und werden unterstützt durch individuell bestimmte Therapieansätze wie beispielsweise Entgiftungstherapien, angepasst Ernährungsberatung und die Gerson Therapie. Mit 7 Hyperthermiegeräten zählt das Hyperthermie Zentrum Hannover zu den größten Anwendern der modernen Hyperthermie in Deutschland.