Akute myeloische Leukämie (AML) – Alternative Behandlung & Therapie

Die Akute myeloische Leukämie (AML) ist eine bösartige Erkrankung der blutbildenden Stammzellen, und zwar der Myelopoese. Das ist jener Teil des blutbildenden Systems, der für die Bildung von Granulozyten, Monozyten, Erythrozyten und Megakaryozyten verantwortlich ist. Das Wort akut bedeutet hierbei, dass Leukämiezellen als unreife, noch undifferenzierte Zellen vorkommen. Ein großer Anteil von Blasten ist im Knochenmark nachweisbar.

Die AML führt zu einer zum Teil massiven Vermehrung unreifer Blutzellen im Knochenmark und in der Mehrzahl der Fälle auch im Blut (Leukozytose). Die leukämischen Zellen breiten sich in Knochenmark und Blut aus und können auch Lymphknoten, Milz sowie weitere Organe, in seltenen Fällen auch das Zentralnervensystem infiltrieren. Unmittelbare Folge ist eine Verdrängung der normalen Blutbildung. Es entsteht ein Mangel an Erythrozyten, Blutplättchen und funktionsfähigen reifen Granulozyten.

Die Patienten leiden an allgemeiner Schwäche, Krankheitsgefühl, Blässe und Nachtschweiß. Als Zeichen der Blutgerinnungsstörung gelten Petechien (Einblutungen in die Haut), Hämatome sowie Schleimhaut- oder Zahnfleischblutungen. Auch treten Infektionen auf wie z. B. Lungenentzündung oder Mandel-Entzündung sowie unklares Fieber.

Es sind vor allem Patienten betroffen, die einer hohen Dosis ionisierender Strahlung (z. B. wie bei einer Tumortherapie oder durch radioaktive Strahlung) oder einer langjährigen  Belastung mit Benzol ausgesetzt waren. Auch nach Anwendung bestimmter Zytostatika, wie Alkylantien und Etoposid, kann es nach mehreren Jahren zur Entwicklung einer AML kommen. Eine AML tritt gehäuft bei einigen genetischen Erkrankungen wie z. B. dem Down-Syndrom auf. Auch das Rauchen spielt eine Rolle bei der Entstehung der AML. In vielen Fällen bleibt die Ursache jedoch unklar. In der Schulmedizin gelten Chemotherapie und (zusätzlicher Bestrahlung) auch Knochenmarkstransplantationen als Mittel der Wahl.

Die AML ist mit etwa drei Neuerkrankungen/100.000 im Jahr eine seltene Erkrankung. Im Durchschnitt sind die Patienten über 60 Jahre alt, wenn die AML diagnostiziert wird. Die AML macht etwa 80 Prozent aller akuten Leukämien bei Erwachsenen aus. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen (Verhältnis 1,4:1).

 

Im Hyperthermie Zentrum Hannover empfehlen wir für die Behandlung der Akuten myeloischen Leukämie folgende Therapien:

Insulin Potenzierte Therapie (IPT)
Patienten mit einer AML können im Hyperthermie Zentrum Hannover erfolgreich mit der Insulin-potenzierten Therapie IPT behandelt werden, welche das Hormon Insulin nutzt, um Medikamente – und hier insbesondere eine begleitende Chemotherapie – besser in die Tumorzellen zu schleusen. Da die entarteten Blutzellen einen höheren Grundumsatz haben als normale Körperzellen, sind sie bestrebt, Zucker nach einer Periode der Unterzuckerung schneller aufzunehmen. Der Mechanismus erfolgt über so genannte Insulinrezeptoren. Da Tumorzellen im Allgemeinen wesentlich mehr Rezeptoren besitzen als  normale Körperzellen, kann eine Chemotherapie somit effektiver auf die bösartigen Zellen wirken. In der Folge können die Dosierung der gängigen Chemotherapieprotokolle deutlich reduziert und damit die Nebenwirkungen deutlich vermindert werden.
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Infusionen mit hochdosiertem Vitamin C
Im Hyperthermie Zentrum Hannover behandeln wir Patienten mit einer Akuten myeloischen Leukämie mit hochdosiertem Vitamin C. Die sogenannte Ascorbinsäure ist das wohl bekannteste Vitamin – und das wichtigste Antioxidanz, d. h., es fängt schädliche freie Radikale im Körper ab und macht sie unschädlich – und schützt so die Zellen vor Entartung. Vitamin C ist aber auch unerlässlich für die Immunabwehr und für diverse Umbauprozesse im Körper. Wird Vitamin C in hochdosierter Form gegeben, kann die Behandlung der AML positiv beeinflusst werden.
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Spezial-Infusionen
Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren, Aminosäuren und Enzyme müssen in der richtigen Menge und im richtigen Verhältnis zueinander im Organismus vorhanden sein. Durch Krankheiten, schlechte Lebensgewohnheiten oder eine unausgewogene Ernährung kann dieses Verhältnis erheblich beeinträchtigt werden.  Wir ermitteln für Sie mit einer umfassenden Laboruntersuchung die defizitären Substanzen und bieten Ihnen  explizit ausgerichtet auf die AML indikationsbezogen und individuell auf Ihre Konstitution abgestimmte  Infusionen, um Mangelzustände an Mikro- und Makronährstoffen zu beheben. Die Infusionen können Aminosäuren enthalten (z.B. Glycin, Glutamin, Taurin, Cystein, Carnithin, Carnosin, Arginin, Glutathion u.a.m.) und/oder Spurenelemente und Mineralstoffe (z. B. Zink, Selen, Magnesium, Calcium, Kalium u.a.m.) sowie Vitamine (z. B. C und B-Komplex).
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