Basaliom – Alternative Behandlung & Therapie

Das Basaliom (oder auch Basalzellkarzinom) ist ein häufiger Hauttumor. Dieser entsteht vermutlich aus atypischen, unreifen »pluripotenten« (also »vielkönnenden«) Zellen in der Oberhaut, die unter verstärkter Sonneneinstrahlung beschleunigt wachsen.

Das Basaliom kommt überwiegend im Gesicht vor und hier vor allem im oberen Gesichtsdrittel. Es entwickelt sich ohne Vorstufen auf gesund aussehender Haut. Oft bildet sich zunächst eine kleine, grauweiße Verhärtung oder ein Knötchen. Typisch sind sehr feine rote Äderchen, also einzelne Gefäßerweiterungen, die oftmals durch Kratzen oder Rasieren lädiert werden. Leitsymptom des Basalioms sind daher immer wieder an der gleichen Stelle auftretende Blutkrusten oder Verletzungen, die »nicht heilen wollen«.

Im weiteren Verlauf nehmen die Knötchen eine derbe Konsistenz an oder sinken im Zentrum ein und haben einen perlschnurartig aufgeworfenen Rand. Oft bildet sich über einen Zeitraum von Monaten oder sogar Jahren ein glasiger kugeliger Tumor.  Eine weitere Form hat eher das Aussehen einer Narbe. Die wahre Tumorgröße kann dabei über die sichtbaren Hautveränderungen hinausreichen. Unbehandelt zerstört das Basaliom die angrenzenden Knochen und Weichteile, wächst also örtlich nach innen und zerstört darunter liegendes Gewebe. Es setzt aber keine Metastasen. Daher wird es auch als semimaligner Tumor bezeichnet.

Mit 50 bis 100 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner pro Jahr ist das Basaliom der häufigste epitheliale Hautkrebs. Betroffen sind Patienten ab einem Alter von 50 Jahren, meist zwischen dem 60. bis 80. Lebensjahr. Basaliome wachsen sehr langsam und können nur durch eine Biopsie (Zellentnahme) sicher diagnostiziert werden.

Die Therapie hängt von der Größe und dem Sitz des Tumors ab. Eine Operation ist die erste Wahl und wird unter dem Aspekt einer Heilung durchgeführt. Im Anfangsstadium ist es meistens eine ambulante Operation unter örtlicher Betäubung.  Im fortgeschrittenen Stadium wird der Tumor in der Regel zwei Mal operiert. Mitunter wird zusätzlich eine Strahlentherapie durchgeführt. Die Prognose ist bei vollständiger Entfernung des Tumors gut.

Im Hyperthermie Zentrum Hannover empfehlen wir für die Behandlung des Basalioms folgende Therapien:

Photodynamische Therapie
Unseren Patienten mit Basaliom empfehlen wir im Hyperthermie Zentrum Hannover die photodynamischen Therapie (PDT), bei der gezielt kranke Zellen mit Licht zerstört werden. Bei dem Verfahren wird eine lichtaktivierbare Substanz (ein so genannter Photosensitizer – hier: ALA Salbe) aufgetragen. Dies löst in Kombination mit Licht einer speziellen Wellenlänge in den kranken Zellen eine chemische Reaktion aus, die zum Zelltod führt. Das umliegende gesunde Gewebe wird geschont.
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Ganzkörper-Hyperthermie
Für Patienten mit einem Basalzellkarzinom besteht der heilungsfördernde Effekt der Ganzkörper-Hyperthermie darin, dass wir den Organismus sehr schnell auf hohe Temperaturen bringen können (bis max. 40,5°). Durch diese schnelle und hohe Erwärmung wird nicht nur das Immunsystem aktiviert, sondern viele entartete Zellen des Basalioms werden durch die Höhe und das schnelle Anfluten von Wärme abgetötet. Neben der Schädigung oder Beseitigung der Krebszellen aktiviert die Ganzkörper-Hyperthermie das Immunsystem enorm und belastet den Organismus nicht. Es wird eine Immunkaskade ausgelöst, bei der sich die weißen Blutkörperchen stark vermehren und aktivieren.
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Galvano-Therapie oder auch Bio-Elektro-Therapie (BET)
Insbesondere unseren Patienten mit Basalioms empfehlen wir im Hyperthermie Zentrum Hannover die Galvanotherapie (BET), bei der die Tumorzellen mit Gleichstrom abgetötet werden. Legt man an einen Tumor mittels zweier Elektroden einen Strom an, so fließt dieser (nach dem Prinzip des geringsten Widerstands) eher durch die Tumorzellen als durch das gesunde Gewebe. So wandern positiv geladene Ionen wie H+ und Na+ zur Kathode und negativ geladenen Ionen wie CI- zur Anode. Durch diese Depolarisation entsteht innerhalb der Krebszelle Salzsäure, welche die Zellmembran zerstört – und das umliegende gesunde Gewebe wird nicht beeinträchtigt.
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