Bösartige Hauttumoren – Alternative Behandlung & Therapie

Bösartige Hauttumoren (Hautmalignome, Hautkrebs, wie beispielsweise Basaliom, Spinaliom oder Melanom) sind eine in unseren Breiten eine stark zunehmende Krebsart.

Unter den genannten drei Tumoren nimmt das Basaliom eine Sonderstellung ein. Es breitet sich lokal äußerst aggressiv aus, metastasiert aber nicht. Aus diesem Grund bezeichnet man es auch als semimalignen Tumor.

Vor allem Basaliome und Spinaliome entwickeln sich bevorzugt an den Stellen der Haut, die am stärksten dem Sonnenlicht ausgesetzt sind – wie Gesicht, Arme und Beine. Bei allen drei Tumorarten wird aber eine übermäßige Sonneneinstrahlung als Hauptrisikofaktor für die Entstehung angesehen. Gefährlich ist die sogenannte UVB-Strahlung.

Der beste Schutz für einen hellhäutigen Mitteleuropäer ist es, im Sommer höchstens 20 Minuten ungeschützt in der Sonne zu verbringen. Sonnenöle oder -cremes bieten keinen hundertprozentigen Schutz. Mit einem Lichtschutzfaktor 10 kann man beispielsweise nur 10-mal länger in der Sonne bleiben als ohne Lichtschutz. Sonnenbrände sollte man unbedingt vermeiden, vor allem bei Kindern. Sie können Hautveränderungen bewirken, aus denen sich noch Jahrzehnte später bösartige Hauttumoren entwickeln.

Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Heilungsaussichten ganz entscheidend. Wichtig ist daher für ausnahmslos alle Menschen die genaue Beobachtung der Haut. Wenn ein sogenannter »Leberfleck« sich verändert (Patienten nennen es oft, dass sich »etwas tut«, dass es »dort arbeitet«) ist es notwendig, einen Hautarzt zu konsultieren. Unscharfe Konturen und Hautwölbungen sind ernstzunehmende Warnzeichen und können ein Hinweis auf ein Melanom sein.