Bronchialkarzinom – Nichtkleinzelliges – Alternative Behandlung & Therapie

Beim Bronchialkarzinom handelt es sich um einen epithelialen Tumor, ausgehend von den Alveolen (Lungenbläschen), den Bronchien oder der Trachea (Luftröhre). Noch sind hauptsächlich Männer von der Erkrankung betroffen, doch »ziehen« die Frauen in Folge zunehmenden Zigarettenkonsums »nach«. Bei Männern ist das Bronchialkarzinom der am häufigsten vorkommende Tumor und liegt bei 75 Männern pro 100.000 und 35 Frauen pro 100.000. Der Altersgipfel der Erkrankung liegt bei 55 bis 65 Jahren.

Das Einatmen von Giftstoffen spielt eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der meisten Bronchialkarzinome. Dabei steht an erster Stelle das Tabakrauchen – aktiv und passiv. Nach zwanzigjährigem Rauchen von 20 Zigaretten täglich ist das Risiko, an einem Bronchialkarzinom zu erkranken, im Vergleich zu einem Nichtraucher auf etwa das Zehnfache erhöht. Krebserregende Stoffe im beruflichen Umfeld (z. B. Asbest, Chrom, Kohlenteer) können ebenfalls von Bedeutung sein. Bei gleichzeitigem Rauchen potenziert sich das Risiko.

Dem Patienten fallen zunächst länger anhaltender, eher trockener Husten oder Veränderungen seines »Raucherhustens« auf, wie z. B. vermehrtes nächtliches Husten. Auch blutiger Auswurf oder Atemnot können erste Zeichen der Erkrankung sein. Verlegt der Tumor einen Bronchus, so können sich dahinter gelegene Lungenabschnitte entzünden, was zu wiederholten »Atemwegsinfekten« führt. Später kommen Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und Leistungsknick hinzu. Heiserkeit durch Quetschung oder Durchdringung des Halsnervs oder gestaute Halsvenen sind in der Regel Zeichen organüberschreitenden Wachstums.

Das Bronchialkarzinom ist für rund 25 Prozent aller Krebstodesfälle verantwortlich. Durch Einschränkung des Hauptrisikofaktors Rauchen könnte ein Großteil dieser Todesfälle vermieden werden.

Diagnostiziert wird Lungenkrebs mit Hilfe von Röntgen, Computertomographie, Lungenfunktionsdiagnostik wie Spirometer, Blutgasanalyse oder Perfusionsszintigraphie. Des Weiteren werden öfter Mediastinoskopien (Betrachten des oberen Brustraumes) und Punktionen durchgeführt.