Ependymom – Alternative Behandlung & Therapie

Ependymome sind meist langsam wachsende Tumore des zentralen Nervensystems. Die Zellen dieser Hirntumore haben ähnliche Gewebeeigenschaften wie die Ependymzellen, welche die Hirnhöhlen und den Rückenmarkskanal auskleiden. Obwohl sie bevorzugt im Kinder- und Jugendalter auftreten, können Ependymome in jedem Lebensalter vorkommen. Betroffen sind etwa 30 bis 40 Kinder pro 100.000 unter 15 Jahren.

Durch ihre Lokalisation in der Nähe der Ventrikel behindern Ependymome häufig den Fluss der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit, was zu einer Erhöhung des Hirndrucks führen kann. Daraus können sich anhaltende Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sowie ein Hydrozephalus ergeben.

Es gibt statistisch mehr gutartige Ependymome als bösartige. Das anaplastische Ependymom ist die bösartige Form dieses Tumors. Anaplastisch bedeutet, dass höher differenzierte Zellen (also normale, gesunde Zellen) in weniger differenzierte übergehen (also bösartig werden).

Für die Diagnose kommen neben den neurologischen Untersuchungen, vor allem wegen der vielen Differenzialdiagnosen, vor allem bildgebende Verfahren zum Einsatz: Elektroencephalogramm (EEG), Computertomogramm (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), Angiographie, evozierte Potenziale (akustisch evozierte Potenziale AEP, visuell evozierte Potenziale VEP, sensorisch evozierte Potenziale SEP), Positronen-Emissions-Tomographie (PET) sowie Blutuntersuchungen (z. B. Tumormarker) und Biopsien.

Bei einer Gewebeuntersuchung ist das Hauptkriterium die so genannte Pseudorosette um die Blutgefäße. Die Tumorzellen sind dabei mit langen Fibrillen um die Gefäße herum angeordnet.

Im Hyperthermie Zentrum Hannover empfehlen wir für die Behandlung eines Ependymoms folgende Therapien:

Lokoregionale Hyperthermie
Bei Tumoren des zentralen Nervensystems empfiehlt sich die ausschließlich regional wirksame Hyperthermie, deren Effekt darin besteht, dass die betroffene Region schnell auf hohe Temperaturen (40 bis max. 44 °C) erwärmt wird. Durch diese Erhitzung wird das Immunsystem aktiviert. Zudem werden viele entartete Zellen eines Ependymoms geschädigt bzw. abgetötet. In unserer Praxis im Hyperthermie Zentrum Hannover bieten wir je nach Diagnose diese Teilkörper-Hyperthermie an, bei der gezielt nur geschädigtes bzw. entartetes Gewebe überwärmt wird, wodurch wir unseren Patienten eine überaus schonende Behandlung garantieren.
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Infusionen mit hochdosiertem Vitamin C
Im Hyperthermie Zentrum Hannover behandeln wir Patienten mit einem Ependymoms erfolgreich mit hochdosiertem Vitamin C. Die sogenannte Ascorbinsäure ist das wohl bekannteste Vitamin – und das wichtigste Antioxidanz, d. h., es fängt schädliche freie Radikale im Körper ab und macht sie unschädlich – und schützt so die Zellen vor Entartung. Vitamin C ist aber auch unerlässlich für die Immunabwehr und für diverse Umbauprozesse im Körper. Wird Vitamin C in hochdosierter Form gegeben, kann die Behandlung eines Ependymoms positiv beeinflusst werden.
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