Oropharynxkarzinom – Alternative Behandlung & Therapie

Tumoren des Mundrachens werden als Oropharynxkarzinome bezeichnet. Sie sind verhältnismäßig selten: etwa zwei bis fünf Erkrankungen auf 100.000 Männer und 0,5 bis eine Erkrankung auf 100.000 Frauen.

Die meisten Patienten mit einem Oropharynxkarzinom waren viele Jahre kanzerogenen, das heißt krebserzeugenden Stoffen ausgesetzt. Für Tabakkonsum in Form von Zigaretten, Pfeifentabak und Zigarren besteht eine unmittelbare Dosis-Wirkungs-Beziehung. Sie lässt das Risiko für eine Krebserkrankung im Hals- und Rachenraum erheblich ansteigen. So konnte bei 85 Prozent der an Kopf-Hals-Krebs erkrankten Patienten ein erhöhter Konsum von Alkohol und Tabak festgestellt werden.

Man unterscheidet nach den Gewebearten Tumoren des Epithels (die Mehrzahl der Erkrankungen), Tumoren des Lymphgewebes und Speicheldrüsenkarzinome. Nach ihrer Lage unterscheidet man Tumoren der Gaumenmandeln, des Zungengrundes und des Weichgaumens.

Viele Patienten klagen über Schluckbeschwerden und Halsschmerzen mit Ausstrahlung ins Ohr. Mundgeruch, Kieferklemme und Blut im Speichel können Anzeichen für einen Mundrachentumor sein, wie auch ein »Näseln« der Stimme. Häufig geht die Erkrankung mit einer Schwellung der Halslymphknoten einher.

Oropharynxkarzinome können häufig schon durch eine Spiegeluntersuchung diagnostiziert werden. In aller Regel erfolgt zusätzlich eine Panendoskopie des gesamten Rachenraums mit Intubationsnarkose. Dem Patienten werden dabei per Biopsie kleine Gewebeproben entnommen, die zur Absicherung der Diagnose feingeweblich untersucht werden.

Um die Lage und Größe des Tumors festzustellen und für die Therapieplanung werden bildgebende Verfahren, wie Sonographie (Ultraschall), Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT), eingesetzt.

Im Hyperthermie Zentrum Hannover empfehlen wir für die Behandlung eines Oropharynxkarzinoms folgende Therapien:

Photodynamische Therapie
Unseren Patienten mit Oropharynxkarzinom empfehlen wir im Hyperthermie Zentrum Hannover die photodynamischen Therapie (PDT), bei der gezielt kranke Zellen mit Licht zerstört werden. Bei dem Verfahren wird eine lichtaktivierbare Substanz (ein so genannter Photosensitizer – hier: Chlorin) injiziert. Dies löst in Kombination mit Licht einer speziellen Wellenlänge in den kranken Zellen eine chemische Reaktion aus, die zum Zelltod führt. Das umliegende gesunde Gewebe wird geschont.
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Ganzkörper-Hyperthermie
Für Patienten mit Tumoren des Mundrachenraums besteht der heilungsfördernde Effekt der Ganzkörper-Hyperthermie darin, dass wir den Organismus sehr schnell auf hohe Temperaturen bringen können (bis max. 40,5°). Durch diese schnelle und hohe Erwärmung wird nicht nur das Immunsystem aktiviert, sondern viele entartete Zellen des Mundrachens werden durch die Höhe und das schnelle Anfluten von Wärme abgetötet. Neben der Schädigung oder Beseitigung der Krebszellen aktiviert die Ganzkörper-Hyperthermie das Immunsystem enorm und belastet den Organismus nicht. Es wird eine Immunkaskade ausgelöst, bei der sich die weißen Blutkörperchen stark vermehren und aktivieren.
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Lokoregionale Hyperthermie
Bei Oropharynxkarzinom empfiehlt sich auch die ausschließlich regional wirksame Hyperthermie, deren Effekt darin besteht, dass die betroffene Region schnell auf hohe Temperaturen (40 bis max. 44 °C) erwärmt wird. Durch diese Erhitzung wird das Immunsystem aktiviert. Zudem werden viele entartete Zellen des Mundrachens geschädigt bzw. abgetötet. In unserer Praxis im Hyperthermie Zentrum Hannover bieten wir je nach Diagnose diese Teilkörper-Hyperthermie an, bei der gezielt nur geschädigtes bzw. entartetes Gewebe überwärmt wird, wodurch wir unseren Patienten eine überaus schonende Behandlung garantieren.
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Wega-Test
Die Wega-Testung erfolgt bei Patienten mit Oropharynxkarzinom über ein niederfrequentes Impulstromgerät und dient der Suche nach Störfeldern im Organismus mittels Reizstrom. Zudem können die Therapeuten im Hyperthermie Zentrum Hannover Informationen über den energetischen Zustand eines Patienten ableiten, welche für die effiziente Behandlung von Tumoren im Mundrachenraum enorm hilfreich sind: Auf Basis der Elektroakuppunktur nach Dr. Voll spürt der Wega-Test Entzündungsherde, Organbelastungen oder Störfelder im Zahnbereich auf bzw. erkennt Organzusammenhänge und analysiert die Wirkung von Viren, Bakterien oder Umweltgiften.
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Bioresonanz-Therapie
Mit der Bioresonanz-Testung erfassen wir im Hyperthermie Zentrum Hannover beeinträchtigende Substanzen und ihre Wirkung auf den Körper eines Patienten mit Mundrachenkrebs. Das geht sehr schnell und ist völlig schmerzlos. So kann in vielen Fällen herausgefunden werden, welche Belastungen beim Patienten zu gesundheitlichen Störungen führen können (z. B. Schwermetalle, Bakterien, Viren, Elektrosmog, Zahnmaterialien, Allergene usw.), was für eine effiziente Behandlung von Oropharynxkarzinom unentbehrlich ist. Als wesentliche Ergänzung zu anderen Therapien und Untersuchungen kann der Bioresonanz-Test wichtige diagnostische und therapeutische Hilfestellung geben.
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Ernährungsberatung/-therapie
Allein mit einer Diät lässt sich der Mundrachentumor nicht besiegen. Aber eine vitalstoffreiche Vollwerternährung und genügend Ballaststoffe können dazu beitragen, das Wachstum von Krebszellen zu hemmen, wie auch die in vielen Gemüsesorten enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, wie Carotinoide und Chlorophyll. Wir beraten Sie gern über geeignete Ernährungsformen, die zu Ihnen passen.
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Gerson-Therapie
Die Ernährungstherapie nach Dr. Gerson zielt auf die Entgiftung des Körpers bei gleichzeitiger Zugabe von vielen frischen Nährstoffen, was für Patienten mit Tumoren im Mundrachenraum besonders hilfreich ist. Sie beinhaltet neben speziellen Säften, die frisch und aufwendig zubereitet und regelmäßig über den Tag verteilt eingenommen werden, im wesentlichen frisches, hochwertiges Obst und Gemüse. Dieses wird unter besonderer Berücksichtigung der darin enthaltenen Heilkraft zubereitet und teils als Frischkost, teils in speziellen Suppen oder schonend zubereitet und gedünstet. Die Gerson-Therapie ist natriumarm, eiweißarm und fettarm.
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Kaffee-Einläufe
Insbesondere unseren Patienten mit Oropharynxkarzinom empfehlen wir im Hyperthermie Zentrum Hannover eine spezielle Entgiftungstherapie: Bei einem Kaffee-Einlauf wird der Kaffee in den Darm geleitet. Im Mastdarm wird der Kaffee über die Darmschleimhaut ins Blut aufgenommen und erreicht auf direktem Wege die Leber. Dies geschieht über das sogenannte Pfortader-System. Die Pfortader sammelt das Blut aus den Verdauungsorganen und führt es der Leber zu. In diesem Pfortader-Blut sind auch die Abbauprodukte und Giftstoffe aus diesen Organen enthalten. Diese schädlichen Stoffe und so auch das Koffein werden in der Leber – unserem Entgiftungsorgan Nr. 1 – wieder abgebaut.

Infusionen mit hochdosiertem Vitamin C
Im Hyperthermie Zentrum Hannover behandeln wir Patienten mit einem Tumoren im Mundrachen erfolgreich mit hochdosiertem Vitamin C. Die sogenannte Ascorbinsäure ist das wohl bekannteste Vitamin – und das wichtigste Antioxidanz, d. h., es fängt schädliche freie Radikale im Körper ab und macht sie unschädlich – und schützt so die Zellen vor Entartung. Vitamin C ist aber auch unerlässlich für die Immunabwehr und für diverse Umbauprozesse im Körper. Wird Vitamin C in hochdosierter Form gegeben, kann die Behandlung des Oropharynxkarzinom positiv beeinflusst werden.
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Spezial-Infusionen
Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren, Aminosäuren und Enzyme müssen in der richtigen Menge und im richtigen Verhältnis zueinander im Organismus vorhanden sein. Durch Krankheiten, schlechte Lebensgewohnheiten oder eine unausgewogene Ernährung kann dieses Verhältnis erheblich beeinträchtigt werden.  Wir ermitteln für Sie mit einer umfassenden Laboruntersuchung die defizitären Substanzen und bieten Ihnen  explizit ausgerichtet auf das Oropharynxkarzinom indikationsbezogen und individuell auf Ihre Konstitution abgestimmte  Infusionen, um Mangelzustände an Mikro- und Makronährstoffen zu beheben. Die Infusionen können Aminosäuren enthalten (z.B. Glycin, Glutamin, Taurin, Cystein, Carnithin, Carnosin, Arginin, Glutathion u.a.m.) und/oder Spurenelemente und Mineralstoffe (z. B. Zink, Selen, Magnesium, Calcium, Kalium u.a.m.) sowie Vitamine (z. B. C und B Komplex).
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Selen-Infusionen
Selen gehört zu den essentiellen, also lebensnotwendigen Spurenelementen, die in intrazellulären Enzymen enthalten sind. Wir empfehlen unseren Patienten mit Mundrachenkrebs Selen in hochdosierter Form – in Kombination mit reduziertem L-Glutathion und L-Cystein – als ein wirkstarkes Antioxidanz. Da bei der Gabe durch eine Infusion die Substanzen nicht durch den Magentrakt geleitet werden, stehen sie dem Körper sofort in verwertbarer, verträglicher Form zur Verfügung.
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